Wespenstich Wann Zum Arzt

29.08.2023 0 Comments

Wespenstich: So wird er richtig behandelt Das hilft bei einem Wespenstich Haut & Allergie Veröffentlicht am: 18.07.2022 4 Minuten Lesedauer Angelockt von Speisen auf dem Gartentisch oder einem süßen Saft: Zu Wespenstichen kann es im Sommer schon mal kommen. Mit ein paar Vorkehrungen lässt sich das Risiko verringern. Hausmittel schaffen Abhilfe, falls es doch zu einem Stich kommt. © iStock / RelaxFoto.de Von Ende April bis Ende Oktober sind Wespen bei uns aktiv. Vermeiden lässt sich die normalerweise friedliche Begegnung daher nicht. Kommt es doch einmal zu einem Stich, so verursacht dieser bei den meisten Menschen lediglich eine Schwellung an der Einstichstelle.

  1. Gehen Sie sicher, dass der Stachel nicht mehr in der Haut steckt. Falls doch, mit einer Pinzette, dem Fingernagel oder der EC-Karte entfernen. Sie sollten ihn besser wegkratzen, statt die Stelle auszudrücken. Ein Quetschen sollte vermieden werden, da sich das Gift aus dem Stachel weiter unter Haut verbreiten würde.
  2. Danach helfen kaltes Wasser, Eiswürfel, kühlende Umschläge und Gele.
  3. Befindet sich der Stich an Hand oder Fuß, kann es helfen, Arm oder Bein hochzulegen.
  4. Auch rezeptfreie Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen können unter Umständen die Beschwerden lindern, eine Hydrocortison-Creme oder ähnliche Salben aus der Apotheke helfen gegen den Juckreiz.

Klingen die Symptome wie Schwellung, Juckreiz und/oder Rötung nicht innerhalb weniger Tage ab, oder verschlimmern sie sich, sollte ein Arzt hinzugezogen werden. Sticht die Wespe allerdings in den Mund-, Rachenraum, in die Nähe der Augen – oder tritt gar eine allergische Reaktion auf – ist ein Arztbesuch unumgänglich.

  • Luftnot
  • Rötung am ganzen Körper
  • Schluck- und Sprechbeschwerden, Schwellungen im Gesicht und am Hals
  • allgemeines Schwächegefühl, Kraftlosigkeit, Kaltschweißigkeit
  • Bewusstlosigkeit
  • Atem- und Kreislaufstillstand

Falls eine Allergie bereits bekannt ist, sollten entsprechende Notfallmedikamente immer griffbereit sein. Der Hausarzt oder die Hausärztin kann ein entsprechendes Notfallset verschreiben. Wer unter Asthma oder anderen chronischen Erkrankungen leidet, sollte auf jeden Fall mit einem Arzt oder einer Ärztin Rücksprache halten.

  • Adrenalinspritze für den lebensbedrohlichen Notfall
  • Antiallergikum (Antihistaminikum) in Form von Schmelztabletten oder Tropfen
  • eventuell ein Kortison-Präparat

Leichte allergische Symptome nach einem Wespenstich lassen sich meistens gut mit einem Antihistaminikum behandeln. Die Beschwerden lassen dadurch nach, auch die Schwellung geht zurück. Kortison federt zusätzlich die akuten Reaktionen des Immunsystems ab und sorgt ebenfalls dafür, dass sich Schwellungen zurückbilden.

Bei Bedarf kann eine kortisonhaltige Salbe auf den Wespenstich aufgetragen werden, um eventuellen Juckreiz zu lindern. Zu beachten ist: Es dauert eine Zeit, ehe die Medikamente ihre Wirkung entfalten. Daher sollten diese unmittelbar nach dem Wespenstich zum Einsatz kommen. Ein weiteres wichtiges Notfallmedikament ist die Adrenalin-Spritze.

Für Menschen, die besonders allergisch reagieren, kann Adrenalin lebensrettend sein. Das Präparat verengt bei einem Abfall des Blutdrucks in wenigen Minuten die Gefäße. Dadurch können sich Kreislauf und Blutdruck stabilisieren. Auch die Atmung verbessert sich, weil Adrenalin die Bronchien erweitert. © iStock / stanley45 Von Wespennestern sollte fünf Meter Abstand gehalten werden, um die Tiere nicht zu stören. Im Sommer kann es schon einmal zu einer Begegnung mit einer Wespe kommen. Vor allem wer viel draußen ist, kennt die teilweise lästigen Attacken der Insekten. Diese Verhaltensregeln und Tipps können im Umgang mit Wespen helfen:

  1. Sobald sich eine Wespe nähert, ruhig blieben! Auf hektische Bewegungen reagieren die Insekten besonders aggressiv.
  2. Eine Wespe, die sich auf der Hand oder einem anderen Körperteil niedergelassen hat, behutsam wegstreichen. Keinesfalls wegschlagen, denn das aktiviert die Angriffslust.
  3. In den Sommermonaten auf duftende Haarsprays, Parfums oder Kosmetikprodukte verzichten. Der Duft zieht Wespen an.
  4. Speisen und Getränke im Freien nur verschlossen aufbewahren, damit sich dort keine Wespen niederlassen.
  5. Nach dem Essen im Freien Mund und Hände waschen. Das gilt vor allem bei Kindern.
  6. Nie direkt aus einer Flasche oder einer Dose trinken. Hier kann unbemerkt eines der Insekten hineinschlüpfen und die Gefahr eines gefährlichen Wespenstichs im Hals besteht.
  7. Wer Obstbäume im Garten hat, ist gut beraten, das Fallobst regelmäßig aufzulesen und gegebenenfalls zu entsorgen.
  8. Nicht barfuß auf Wiesen gehen.
  9. Bei der Gartenarbeit gilt besondere Obacht beim Ostpflücken oder Blumenschneiden.
  10. Nie zu nah an ein Wespennest herantreten. Fünf Meter gilt als respektvolle Grenze, damit die Tiere sich nicht gestört fühlen.

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Wie lange ist ein Wespenstich gefährlich?

Wenn der Wespenstich am Hals, im Gesicht oder im Mundraum ist, wenn Atemnot, Fieber, Herzrasen oder Schwindel auftreten, wenn sich die Symptome (Schwellungen, Rötungen, Juckreiz) am Körper ausbreiten, wenn die Einstichstelle eitert oder sich entzündet.

Wie lange nach einem Wespenstich kann eine allergische Reaktion auftreten?

Wann Insektenstiche zur Gefahr werden Insektenstichallergie: schnelle Hilfe beim anaphylaktischen Schock Haut & Allergie Veröffentlicht am: 03.08.2021 5 Minuten Lesedauer Ob Mücke, Bremse, Biene oder Wespe: Einige Menschen reagieren mehr oder weniger stark allergisch auf den Stich einiger Insekten. © iStock / dimid_86 Ein anaphylaktischer Schock ist ein Notfall. Jeder Mensch wird hin und wieder von einem Insekt gestochen – gerade im Sommer, wenn Mücken, Bremsen, Wespen und Bienen zuweilen in Scharen unterwegs sind. Meist ist ein Stich harmlos: Er schmerzt eventuell ein wenig, die Einstichstelle rötet sich, juckt und schwillt leicht an.

Doch spätestens nach ein paar Tagen ist all das in der Regel wieder vergessen. Nicht so bei Menschen mit einer Insektengiftallergie. Die reagieren auf die in den Giften enthaltenen Eiweiße so stark, dass es zu heftigen Beschwerden kommen kann – mitunter gar zu einer lebensbedrohlichen Situation, Reagiert der Gestochene mit einem anaphylaktischen Schock, sollte unter der Nummer 112 schnellstmöglich der Notarzt verständigt werden.

Übertrieben ist das keinesfalls: Allein in Deutschland sterben Jahr für Jahr rund 200 Menschen an einer anaphylaktischen Reaktion. Die Allergie entsteht nicht gleich nach dem ersten Stich, sondern kann sich im Laufe des Lebens entwickeln. Es kann also sein, dass man über viele Jahre hinweg immer mal wieder gestochen wird, ohne dass es zu besonderen Reaktionen kommt – und dann plötzlich und ohne ersichtlichen Grund gegen Insektenstiche allergisch wird.

  • In den meisten Fällen sind es die Stiche von Bienen oder Wespen, die eine allergische Reaktion hervorrufen, wobei ein Bienenstich häufiger zu schweren Symptomen führt als ein Wespenstich.
  • Menschen, die gegen Bienengift allergisch sind, reagieren oft auch auf den Stich einer Hummel – allerdings stechen die friedlichen Hummeln nur äußerst selten zu.

Wer an einer Wespengiftallergie leidet, hat oft ähnliche Probleme, wenn eine Hornisse ihn sticht. Eine Allergie gegen das Gift von Mücken oder Bremsen ist sehr selten, Es kommt bei diesen Insekten fast immer nur zu Beschwerden direkt an der Einstichstelle. Bei einer Insektengiftallergie wehrt sich das gegen bestimmte Eiweißbestandteile des jeweiligen Gifts. Warum die Körperabwehr bei manchen Menschen so stark reagiert und warum sie ein Insektengift oft erst irgendwann im Leben als fremd zu betrachten beginnt, ist noch immer weitgehend unklar. © iStock / cunfek Bei einer Insektengiftallergie wird jeder kleine Mückenstich zur Qual. Breitet sich die Reaktion über den ganzen Körper aus, spricht man von einer allergischen Reaktion. Diese Beschwerden breiten sich in der Regel innerhalb von Sekunden aus und führen zu einer kreisförmigen Schwellung, Rötungen und starkem Juckreiz.

Auch leichte Atembeschwerden können auftreten. Gefährlich wird es, wenn Kreislaufreaktionen, asthmatische Beschwerden und Schwellungen in den oberen Atemwegen mit starker Luftnot und Bewusstlosigkeit hinzukommen, Meist treten die allergischen Beschwerden, unabhängig von ihrer Stärke, unmittelbar nach dem Stich auf.

Milde Symptome wie Brennen, Schmerzen, Juckreiz, Hautrötung klingen in der Regel innerhalb weniger Stunden wieder ab. Lokale Kühlung oder Gel können dabei unterstützen. Stärkere Beschwerden bessern sich erst nach Tagen, gegebenenfalls ist dann medizinischer Rat sinnvoll.

Ist die allergische Reaktion sehr stark, kommt es zum anaphylaktischen Schock, umgangssprachlich auch allergischer Schock genannt. Er kann mit Atemnot, Blutdruckabfall und Bewusstlosigkeit einhergehen. Im schlimmsten Fall kommt es zum Herz-Kreislauf-Stillstand, Eine notfallärztliche Versorgung ist hier zwingend notwendig.

Doch meist kommt der Schock nicht urplötzlich, sondern kündigt sich zusätzlich zu den Hautreaktionen durch eines oder mehrere Symptome an. Dazu gehören:

Schweißausbrüche Schwindel Erbrechen oder Übelkeit Herzrasen

Wer derartige Anzeichen bei sich bemerkt, sollte nicht zögern, sofort den Notarzt zu rufen. Auch andere Menschen in der Nähe sollten umgehend informiert werden, damit sie bei Bedarf helfen können. Körperliche Anstrengung, Alkohol und Infekte können das Entstehen eines anaphylaktischen Schocks begünstigen. Falls Sie eine Insektengiftallergie bei sich vermuten und schon mal eine starke allergische Reaktion hatten, ist eine Abklärung beim Allergologen wichtig. Spezifische Untersuchungen und Tests helfen bei der Aufklärung. Der Allergologe empfiehlt je nach Ergebnis verschiedene Medikamente.

Die wichtigste Maßnahme, um unangenehme oder gar gefährliche Folgen eines Insektenstichs zu verhindern, besteht darin, stets auf ihn vorbereitet zu sein. Allergiker, die bereits einen anaphylaktischen Schock nach Insektenstich erlebt haben sollten daher immer, wenn die Möglichkeit besteht, gestochen zu werden, ein Notfallset bei sich haben.

Das Set enthält grundsätzlich drei Präparate, mit denen sich alle Symptome schnell und wirksam behandeln lassen: eine Adrenalinspritze, eine kortisonhaltige Tablette oder einen kortisonhaltigen Saft und ein Antihistaminikum, Diese Medikamente nutzen sie gemäß Empfehlung ihres Arztes.

Ihre Familie und Freunde sollten über die Allergie informiert sein. Ihre Familie und Freunde sollten Kenntnis über den Adrenalin-Pen haben und im Notfall anwenden können. Falls es zum Stich kommt, sollten Menschen in der Nähe informiert werden, damit sie helfen können, wenn stärkere Beschwerden auftreten. Bei einem Bienenstich sollte der Stachel mithilfe des Fingernagels entfernt werden, um zu verhindern, dass das gesamte Gift in den Körper eindringt. Dabei ist es wichtig, den Stachel möglichst nicht zusammenzudrücken. Die Einstichstelle kann zusätzlich für eine Weile mit einem kühlen, feuchten Umschlag abgedeckt werden.

Eine weitere Behandlungsmöglichkeit einer Wespen- oder Bienenstichallergie ist die spezifische Immuntherapie, auch Desensibilisierung genannt. Sie kann helfen, die allergischen Reaktionen langfristig zu reduzieren, und dauert im besten Fall drei bis fünf Jahre.

Ziel der Behandlung ist es, das Immunsystem an die allergieauslösenden Substanzen ganz allmählich zu gewöhnen und so die überschießende Immunreaktion zu unterdrücken. Deshalb werden dem Körper Extrakte zugeführt, die das Allergen enthalten – in abgewandelter Form und zunächst in ganz geringer Konzentration.

Im Verlauf der Therapie wird die Dosis schrittweise erhöht, bis eine persönliche Höchstdosis erreicht ist, die dann in regelmäßigen Abständen verabreicht wird. Sind die Auslöser einer Allergie bekannt, lassen sich die Symptome lindern oder sogar vermeiden.

Die meisten Lebensmittel locken Insekten an. Wer draußen isst, sollte besonders gut aufpassen und gleich nach dem Essen den Tisch abräumen, Sind besonders viele Insekten unterwegs, kann es sinnvoll sein, auf die Mahlzeit im Freien zu verzichten. Trinkgläser und offene Flaschen sollten möglichst abgedeckt werden, Nach dem Essen oder Trinken sollte man Mund und Hände waschen, Von Abfalleimern hält man sich am besten fern, Niemals nach Wespen oder Bienen schlagen, Die meisten allergieauslösenden Insekten stechen nur, um sich zu verteidigen. Viel besser ist es, sich ruhig zu verhalten oder sich nur sehr langsam zu bewegen. Die Wohnungsfenster bleiben tagsüber besser geschlossen, Um Bienenstöcke oder Wespennester macht man vorzugsweise einen großen Bogen.

Wer all diese Punkte beherzigt, ist vor Insektenstichen bestmöglich geschützt – und damit auch vor einem anaphylaktischen Schock. Waren diese Informationen hilfreich für Sie?

Wie lange dauert es bis eine Schwellung kommt nach einem Wespenstich?

Symptome nach Wespenstich beobachten – Gegen den quälenden Juckreiz nach einem Wespenstich hilft vor allem Kühlen. In jedem Fall sollte man Menschen, die gestochen wurden, in den ersten Minuten gut beobachten, um sicherzugehen, dass keine Symptome auftreten, die auf einen allergischen Schock hindeuten.

Wann sollte man mit einem Stich zum Arzt?

Symptome bei Allergikern – Rufen Sie sofort einen Notarzt, wenn ein Insektenstich folgende Beschwerden auslöst:

Gefühl von Unbehaglichkeit, SchwindelSchwellung in Gesicht und MundHautausschlag / Juckreiz am ganzen KörperAtembeschwerden / AtemnotKrampfanfall / BewusstseinsverlustFieber

Wie erkenne ich eine Blutvergiftung nach Insektenstich?

Blutvergiftung nach Insektenstich – Wenn sich ein Insektenstich (wie zum Beispiel ein Mückenstich) entzündet, kann sich eine “Blutvergiftung” (Sepsis) entwickeln. Das ist eine komplexe, den ganzen Körper betreffende Entzündungsreaktion, die durch sich im Körper ausbreitende Krankheitserreger verursacht wird.

Anzeichen dafür sind unter anderem mit hohes Fieber (oft mit Schüttelfrost ), beschleunigte Atmung, beschleunigter Puls, Verwirrtheit und schlechter Allgemeinzustand. Eine Blutvergiftung durch Insektenstich ist zwar selten, sollte aber nicht unterschätzt werden. Es besteht bei jeder Sepsis Lebensgefahr! Bei Verdacht auf eine Blutvergiftung durch Mückenstich, Wespenstich oder andere Insektenstiche muss der Patient deshalb sofort in ein Krankenhaus gebracht werden.

Dort wird er sorgsam überwacht und angemessen behandelt – oft mit Medikamenten gegen Bakterien (Antibiotika), weil eine Sepsis in der Regel durch Bakterien ausgelöst wird. Die rasche Behandlung einer Insektenstich-Entzündung mit nachfolgender Blutvergiftung kann lebensrettend sein.

Wie merke ich ob ich gegen Wespenstiche allergisch bin?

Symptome, Ersthilfe und Behandlung Bei einer Insektengiftallergie reagieren Betroffene auf den Einstich der Insekten. Schwellungen, Rötungen und Juckreiz sind meist die ersten Symptome und klingen im Normalfall innerhalb von 24 Stunden ab. Gefährlicher sind allergische Reaktionen im Kreislaufsystem und in den Atemwegen.

  • Diese können lebensbedrohlich sein, wenn sie nicht umgehend behandelt werden.
  • Bei einer Insektengiftallergie ist es für den behandelnden Arzt wichtig, das auslösende Insekt zu identifizieren.
  • Meist handelt es sich um Bienen- und Wespenstiche, da diese Tiere am häufigsten anzutreffen sind.
  • Weniger selten sind allergische Reaktionen nach Hummel- und Hornissenstichen.

Der Unterschied zwischen einem Wespenstich und einem Bienenstich lässt sich an einem einfachen Merkmal erkennen: Nach einem Bienenstich bleibt normalerweise der Stachel zurück, den die Biene beim Stechen verliert. Wespen hingegen ziehen den Stachel wieder zurück.

Stachel suchen und entfernen Medikamente einnehmen: Wurde die oder der Betroffene bereits wegen einer Bienen- oder Wespenstichallergie behandelt, sollte sie oder er umgehend die verschriebenen Medikamente aus dem Notfall-Set einnehmen. Bei einer bestehenden Insektengiftallergie müssen die Medikamente in den Sommermonaten immer mitgeführt werden. Notarzt alarmieren, falls in den ersten 15 Minuten Insektengiftallergie-Symptome auftreten Atemwege freihalten: Bei Atembeschwerden enge Kleidungsstücke lockern, die Betroffenen in eine sitzende Position bringen Schocklage bei Anzeichen für einen Kreislaufschock (auf dem Rücken liegend, Beine hoch). Stabile Seitenlage bei Bewusstlosigkeit. Wiederbelebungsmaßnahmen: als letzte Maßnahme, falls keine Lebenszeichen mehr vorhanden sind

Für die medikamentöse Behandlung werden Kortison und Antihistaminika eingesetzt. Da beide Medikamente aber nicht sofort wirken, enthält das für Insektengiftallergikerinnen und -allergiker auch eine Adrenalin-Fertigspritze. Die Spritze wird bei deutlichen Insektengift-Symptomen sofort angewandt, um Blutdruck und Kreislauf zu stabilisieren.

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Wie lange dauert es bis zum anaphylaktischen Schock?

Anaphylaktische Reaktionen sind plötzlich auftretende, umfassende, potenziell schwere und lebensbedrohliche allergische Reaktionen.

Sie beginnen oft mit einem Gefühl des Unbehagens, gefolgt von Kribbeln und Schwindel. Anschließend entwickeln Betroffene rasch schwere Symptome. Hierzu können ein allgemeiner Juckreiz, Quaddeln, Keuchatmung sowie Schwierigkeiten beim Atmen, Ohnmachtsanfälle und/oder eine Kombination aus diesen und anderen allergischen Symptomen gehören. Diese Reaktionen können schnell lebensbedrohlich werden. Die beste Vorgehensweise ist das Vermeiden des Auslösers. Anaphylaktische Reaktionen erfordern eine Notfallbehandlung. Betroffene sollten grundsätzlich eine Adrenalin-Fertigspritze bei sich haben.

Wie andere allergische Reaktionen tritt auch eine anaphylaktische Reaktion in der Regel nicht nach dem ersten Kontakt mit dem Allergen (dem Stoff, der die allergische Reaktion auslöst), sondern erst bei einem erneuten Kontakt mit dem Allergen auf. Viele Menschen erinnern sich aber nicht an den ersten Kontakt.

Medikamente (z.B. Penicillin) Insektenstiche und Tiergifte Bestimmte Nahrungsmittel (v.a. Eier, Meeresfrüchte und Nüsse) Latex

Letztlich kann aber jedes Allergen eine solche Reaktion auslösen. Anaphylaktoide Reaktionen ähneln den anaphylaktischen Reaktionen. Allerdings kann eine anaphylaktoide Reaktion im Gegensatz zu einer anaphylaktischen Reaktion bereits bei dem ersten Kontakt mit einer Substanz auftreten. Zu den häufigsten Auslösern einer anaphylaktoiden Reaktion gehören:

Aspirin und andere nicht steroidale Antirheumatika (NSAR) Opioide Monoklonale Antikörper (hergestellte Antikörper, die sich gegen spezifische Teile des Immunsystems richten und diese unterdrücken) Körperliche Aktivität

Wenn möglich sollten Ärzte bei Personen, die auf röntgendichte Kontrastmittel eine anaphylaktoide Reaktion haben, auf diese Mittel verzichten. Allerdings können nicht alle Erkrankungen ohne diese Kontrastmittel diagnostiziert werden. In solchen Fällen verwenden Ärzte Kontrastmittel, die mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit solche Reaktionen verursachen.

Des Weiteren werden vor der Injektion bestimmter Kontrastmittel manchmal Medikamente verabreicht, die anaphylaktoide Reaktionen hemmen, wie z.B. Prednison und Diphenhydramin. Anaphylaktische und anaphylaktoide Reaktionen beginnen normalerweise innerhalb von 15 Minuten nach dem Kontakt mit dem Allergen.

Nur selten setzt die Reaktion erst 1 Stunde später ein. Die Symptome reichen zwar von leicht bis schwerwiegend, aber für gewöhnlich hat jeder Betroffene jedes Mal die gleichen Symptome. Das Herz schlägt schnell. Betroffene fühlen sich unwohl und werden unruhig.

Der Blutdruck kann abfallen, was Ohnmachtsanfälle verursacht, und er kann gefährlich niedrig werden ( Schockzustand Kreislaufschock Ein Kreislaufschock ist ein lebensbedrohlicher Zustand, bei dem die Organe mit wenig Blut versorgt werden, was die Sauerstoffversorgung verringert und so zu Schäden und manchmal zum Tod führt.

Erfahren Sie mehr ). Weitere mögliche Symptome sind Schwindel, juckende und gerötete Haut, Husten, eine laufende Nase, Niesen, Quaddeln Quaddeln Quaddeln sind rote, juckende, leicht erhabene Schwellungen. Die Schwellung wird durch das Freisetzen chemischer Substanzen (wie Histamine) durch die Mastzellen in der Haut verursacht, die zur. und Schwellungen des Unterhautgewebes ( Angioödem Angioödem Unter einem Angioödem versteht man Gewebebereiche mit Schwellungen unter der Haut, die in einigen Fällen auch das Gesicht und den Hals betreffen können. Ein Angioödem kann infolge einer Reaktion. Erfahren Sie mehr ). Durch die Verengung und/oder das Zuschwellen der Luftröhre können Atemnot und Keuchatmung entstehen. Betroffene Personen können unter Übelkeit, Erbrechen, Magenkrämpfen und Durchfall leiden. Eine anaphylaktische Reaktion kann so schnell voranschreiten, dass es bei Menschen innerhalb von 1 bis 2 Minuten zum Kreislaufkollaps, Atemstillstand, Krampfanfällen und Bewusstlosigkeit kommt.

Untersuchung durch den Arzt Mitunter Bluttests

Die Diagnose einer anaphylaktischen Reaktion wird gewöhnlich aufgrund offensichtlicher Symptome gestellt. Zu diesen Symptomen gehören folgende:

Symptome eines Schockzustands (wie niedriger Blutdruck, Verwirrung, kalte und schweißige Haut sowie schwacher und schneller Herzschlag) Symptome der Atemwege (wie Atemprobleme, Keuchen beim Einatmen und Keuchatmung) Zwei oder mehr andere Symptome einer möglichen Anaphylaxie (wie Schwellung des Unterhautgewebes, Quaddeln und Übelkeit oder andere Verdauungsstörungen)

Da die Symptome schnell lebensbedrohlich werden können, wird die Behandlung sofort eingeleitet, ohne auf die Durchführung von Tests zu warten. Zur Bestätigung der Diagnose können Bluttests durchgeführt werden, um die Konzentration bestimmter Substanzen zu messen, die kurz nach einer anaphylaktischen Reaktion ansteigt.

Diese Tests sind jedoch in der Regel überflüssig. Personen mit einer anaphylaktischen Reaktion sollten immer eine Adrenalin-Spritze zur Selbstinjektion bei sich haben. Wenn sie in Kontakt mit einem Auslöser kommen (z.B. wenn sie von einem Insekt gestochen wurden) oder Symptome bei ihnen auftreten, sollten sie sich umgehend die Spritze verabreichen.

Für gewöhnlich stoppt diese Behandlung die Reaktion zumindest vorübergehend. Dennoch sollten Betroffene nach einer schweren allergischen Reaktion und umgehend nach dem Setzen einer Injektion die Notaufnahme eines Krankenhauses aufsuchen, wo man sie engmaschig überwachen kann und sie bei Bedarf zusätzlich behandelt werden können.

Sofortige Verabreichung von Adrenalin Manchmal ein Beatmungsschlauch Manchmal intravenös verabreichte Flüssigkeit Antihistaminika und andere Medikamente

Im Notfall spritzt der Arzt umgehend Adrenalin unter die Haut, in einen Muskel oder manchmal in eine Vene oder einen Knochen. Das kann bei der Linderung der Symptome helfen. Möglicherweise ist eine zweite Adrenalinspritze notwendig. Bei stark beeinträchtigter Atmung kann ein Atemschlauch in die Luftröhre (Trachea) durch den Mund oder die Nase (Intubation) oder durch einen kleinen Schnitt in die Haut über der Luftröhre eingeführt werden, um Sauerstoff (wenn notwendig) zu verabreichen.

Bei sehr niedrigem Blutdruck kann Adrenalin auch über den Atemschlauch verabreicht werden. Nach der Gabe von Adrenalin normalisiert sich der Blutdruck häufig wieder. Ist dies nicht der Fall, wird intravenös Flüssigkeit verabreicht, um das Blutvolumen in den Blutgefäßen zu erhöhen. Mitunter werden auch Medikamente verabreicht, die zu einer Verengung der Blutgefäße führen (Vasokonstriktoren) und so helfen, den Blutdruck zu erhöhen.

Zur Erweiterung der Atemwege, Linderung der Keuchatmung und Unterstützung der Atmung werden bei Bedarf inhalative Beta-Agonisten (z.B. Salbutamol) verabreicht. Manchmal wird ein Kortikosteroid gegeben, um zu verhindern, dass einige Stunden später erneut Symptome auftreten. Copyright © 2023 Merck & Co., Inc., Rahway, NJ, USA und seine verbundenen Unternehmen. Alle Rechte vorbehalten.

Was passiert im Körper nach Wespenstich?

01.06.2020 Im Hochsommer sind Wespen, Bienen, Hummeln und andere Insekten besonders aktiv. Manchmal kommen sie auch mit Menschen in Kontakt. Ein Wespenstich verursacht meist schmerzhafte lokale Schwellungen, ist aber in der Regel nicht gefährlich. Bei manchen Menschen kann das Gift der Wespe jedoch auch eine schwere allergische Reaktion auslösen, die eine rasche Behandlung erfordert.

Neben Bienen- zählen Wespenstiche zu den häufigsten Auslösern von Insektengiftallergien. Das Risiko, von einer Wespe gestochen zu werden, lässt sich durch bestimmte Vorsichtsmaßnahmen senken. Ein Wespenstich führt sofort zu meistens harmlosen Lokalreaktionen, das sind Juckreiz, schmerzhafte Rötungen und Schwellungen an der Stichstelle (Durchmesser kleiner als zehn Zentimeter).

Normalerweise klingen die Symptome innerhalb eines Tages deutlich ab. Stiche im Mund und Rachenraum sind allerdings gefährlich und erfordern rasche ärztliche Hilfe.

Wie sieht ein entzündeter Insektenstich aus?

Warum sollte man bei einem Insektenstich auf keinen Fall kratzen? – Wenn die Hausmittel nicht wirken, können auch juckreizstillende Salben oder Gele wie zum Beispiel Cortison gegen helfen. Bei stärkeren Schmerzen oder leichten Entzündungen empfiehlt die Dermatologin Ibuprofen.

  1. Weiterlesen nach der Anzeige Weiterlesen nach der Anzeige Auch wenn der Stich ganz furchtbar juckt: Betroffene sollten die Stelle auf keinen Fall kratzen.
  2. Dadurch wird die Haut noch mehr gereizt und der Juckreiz nimmt zu.
  3. Beim Kratzen kann man außerdem Bakterien in die Wunde kratzen, die sich dann entzündet”, sagt Schlossberger.

Wenn der Stich rot und heiß ist, dann handelt es sich noch nicht unbedingt um eine Entzündung. Nässt die Wunde jedoch weißlich oder gelb, ist das ein Anzeichen, dass Bakterien in die Wunde gelangt sind. Wer eine Entzündung vermutet, sollte die Stelle von einem Arzt untersuchen lassen.

Was sollte man bei einem Wespenstich nicht tun?

Behandeln: Was tun nach dem Wespenstich? – • Das Wichtigste: Jetzt keine Panik, sondern ruhig und besonnen handeln, • Als erstes die Einstichstelle kühlen, mit Wasser, Eiswürfeln (in einem Tuch) oder einem Kühlkissen. Auch kalte Umschläge lindern den Schmerz und Juckreiz nach Wespenstich.

Aussaugen sollte man die Einstichstelle nicht, Damit würde man das Gift im Körper verteilen: Besser: Einen Insektengiftentferner (Saugstempel) aus der Apotheke nutzen. • Betroffenen Arm bzw. Bein hochlegen, • Einige Hausmittel können helfen: Ein Stück rohe Zwiebel auf die Einstichstelle drücken. Dieses Hausmittel wirkt kühlend und leicht entzündungshemmend.

• Von anderen Hausmitteln ist dagegen abzuraten: Fruchtsäuren oder Essig z.B. reizen Haut und Wunde zusätzlich. • Rezeptfreie Gels oder Salben gegen Insektenstiche kühlen und unterstützen das Abschwellen. • Unmittelbar nach dem Stich kann man einen Stichheiler nutzen.

  • Der kleine batteriebetriebene Stab heizt sich auf, auf ca.50 Grad.
  • Er wird einige Sekunden lang auf die Einstichstelle gesetzt.
  • Durch die Hitze gehen die von der Wespe injizierten Eiweiße kaputt,
  • Schwellung und Juckreiz fallen weniger schlimm aus.
  • Ob man Spucke auf den Wespenstich geben sollte – das ist umstritten,

Die eine These: Spucke enthält Bakterien, die zu Entzündungen in der Wunde führen könnten. Die andere Meinung: Spucke enthält eiweißhaltige Stoffe, die helfen, das Gift abzubauen. • Auch wenn es juckt: Nicht an der Einstichstelle kratzen, Sonst könnte es zu Infektionen kommen.

• Vorsicht bei Wespenstichen im Mund : Wurde man im Mund oder Rachenraum gestochen, sollte man Eiswürfel lutschen und sofort eine Rettungsstelle aufsuchen oder die Notrufnummer 112 wählen. Die Atemwege können sich gefährlich verengen und zu lebensgefährlicher Atemnot führen. Grundsätzlich gilt: Meist klingen die meisten Beschwerden (z.B.

Schmerzen) nach einem Wespenstich innerhalb von Stunden ab. Die Schwellung kann noch einige Tage sichtbar sein. Mi 12.04.2023 | 20:15 | rbb Praxis

Welche Salbe hilft am besten gegen wespenstich?

Entzündungshemmende Salben und Cremes mit Antihistamin aus der Apotheke helfen – nach erfolgter „Erstversorgung’ – den Wespenstich schnell vergessen zu machen (z.B. Fenistil).

Wie stark Schwellen wespenstiche an?

Insektenstich-Schwellung: Wann Sie zum Arzt sollten! Sie sind hier: Als eines der häufigsten Symptome entsteht eine Schwellung nach Insektenstich: Das Gewebe an der Einstichstelle und in der näheren Umgebung schwillt mehr oder weniger stark an. Die Schwellung ist eine Reaktion des Körpers auf das Insektengift: Durch die Giftstoffe werden Entzündungsbotenstoffe (Entzündungsmediatoren) im Körper freigesetzt.

Sie machen die kleinen () durchlässiger für verschiedene Moleküle, Zellen und Flüssigkeit. Auf diese Weise kann das Immunsystem des Körpers die Veränderungen an der Einstichstelle reparieren. Durch den Austritt von Wasser aus den Kapillaren ins umliegende Gewebe entsteht die Schwellung. Je nachdem, welches Insekt zugestochen hat und mit welcher Intensität der Körper auf den Stich und das Gift reagiert, zeigen sich Unterschiede in der Schwellung: So kann sich etwa eine Mückenstich-Schwellung anders äußern als eine Bienenstich-Schwellung.

Eine Mückenstich-Schwellung entsteht, weil der Körper allergisch auf bestimmte Eiweiße im der Mücke reagiert: Bei etwa drei von vier Menschen bildet sich sofort eine Quaddel an der Einstichstelle. Die Schwellung und Rötung klingen nach wenigen Stunden bis Tagen wieder ab.

Nicht nur der Mensch freut sich über die gestiegenen Temperaturen, auch Mücken schätzen sie. Zum Glück ist niemand den Blutsaugern schutzlos ausgeliefert. Wir haben die besten Tipps für Sie, wie Sie sich vor den Stichen schützen und dem fiesen Juckreiz ein Schnäppchen schlagen. Mücken reichen schon winzige Pfützen um sich fortzupflanzen. Entfernen Sie in Ihrem Garten und auf dem Balkon die Brutmöglichkeiten. Das bedeutet, in den Töpfen sollte kein Wasser stehen, die Regentonne abgedeckt sein und die Regenrinne so sauber, dass sich dort kein Minitümpel bildet. Ganz so krass müssen Sie nicht vorgehen – Fliegengitter vor Fenster und Türen tun es auch. So müssen Sie in heißen Nächten nicht auf Frischluft verzichten, und die Mücken bleiben trotzdem draußen. Wem nachts die Mücken um den Kopf schwirren, der ist am nächsten Morgen nicht nur zerstochen sondern auch unausgeschlafen. Die einfachste Lösung für einen erholsamen Schlaf trotz der Blutsauger: Ein Moskitonetz über dem Bett aufhängen. In den Tropen sind die Netze sogar ein Muss, zum Schutz vor Malaria und anderen Krankheiten, die durch Mücken übertragen werden. Wenn Sie sich im Freien aufhalten, sollten Sie sich mit Mückenschutzmittel einsprühen. Das “verwirrt” die Sinne der Mücken – sie können Sie auf kurze Distanz nicht mehr richtig orten. Am effektivsten ist der Wirkstoff DEET, der aber in letzter Zeit in Verruf geraten ist. Alternativ gibt es auch einen Stoff namens Icaridin. Kerzen mit ätherischen Ölen zeigen praktisch keine Wirkung gegen Mücken. Räucherspiralen, sogenannte Coils, dagegen schon. Sie sollten allerdings nur im Freien abgebrannt werden. Mit dem Stich gelangt Speichel der Mücke in die Haut – dieser enthält Gerinnungsfaktoren, die später den Juckreiz auslösen. Es gibt Geräte, die lokal einen kleinen Hitzeschock verursachen und so genau diese Enzyme unschädlich machen sollen. Allerdings hilft dies nur unmittelbar nach dem Stich und es werden nur die oberen Hautschichten erreicht. Um die Schwellung und eventuelle Spannungsschmerzen zu verringern, hilft es, den Stich zu kühlen. Dazu eignen sich kalte Umschläge, Kühlpads oder Eiswürfel. Im Handel gibt es verschiedene Mittel zum Eincremen, die den körpereigenen Botenstoff Histamin hemmen. Das bewirkt, dass das Immunsystem nicht so aktiv wird. Die Schwellung soll so schneller zurück gehen und der Juckreiz abnehmen. Wichtig: Kratzen Sie nicht an Ihren Mückenstichen! Das verschafft zwar kurzfristig Befriedigung, aber auf lange Sicht verschlimmert es den Stich nur. Denn Sie heizen so die Immunreaktion kräftig an und können außerdem Bakterien in die Wunde einarbeiten. Fürs “gute” Gefühl sollten Sie lieber unmittelbar neben dem Stich kratzen – angeblich lässt sich so das Gehirn überlisten.

Eine Bienen- und Wespenstich-Schwellung zeichnet sich dadurch aus, dass sie sehr schnell nach dem Stich entsteht. Charakteristisch ist zudem eine Rötung im Zentrum der Schwellung. Sie wird hervorgerufen durch Stoffe im Gift der Biene, Wespe, Hornisse oder Hummel.

  1. Wenn es sich um eine normale, lokal begrenzte Reaktion auf den Insektenstich handelt, wird die Schwellung nicht größer als zehn Zentimeter im Durchmesser und bildet sich innerhalb von 24 Stunden weitestgehend zurück.
  2. Eine gesteigerte örtliche Reaktion auf einen Insektenstich liegt vor, wenn die Schwellung einen Durchmesser von mehr als zehn Zentimetern hat und mehrere Tage anhält.

Dann sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Das gilt auch bei einer Insektengift-Allergie sowie für im Mund- oder Rachenraum auftretende : Eine Schwellung der Schleimhäute in Hals und kann Atemprobleme verursachen und im schlimmsten Fall zum führen! Rufen Sie umgehend einen Notarzt! Wissenschaftliche Standards: Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft.

Przybilla, B., Ruëff, F.: “Insect stings: clinical features and management” in: Deutsches Ärzteblatt Int 2012; 109(13): 238-48Reinhardt, D. et al.: Therapie der Krankheiten im Kindes- und Jugendalter, Springer Verlag, 9. Auflage, 2014

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Wie lange dauert eine allergische Reaktion auf Insektenstich?

Informationen zu Insektenstichen | Initiative Insektengift Leidest du nicht unter einer Insektengiftallergie, ist ein Arztbesuch nicht erforderlich. Falls möglich, solltest du die Einstichstelle desinfizieren, damit sich die kleine Wunde nicht entzünden kann. Anschließend gibt es zwei Möglichkeiten. Das rechtzeitige Kühlen mit einem Coolpack oder einem Eisbeutel lindert nicht nur den Juckreiz und Schmerz, sondern sorgt auch dafür, dass die Einstichstelle nicht so stark anschwillt.

  • Umgekehrt kann aber auch konzentrierte Wärme helfen.
  • Durch die punktuell angewendete Hitze werden nämlich jene Enzyme zerstört, die für den unangenehmen Juckreiz verantwortlich sind.
  • Dazu kann beispielsweise ein Teelöffel in heißem Kaffee, Tee oder Wasser erwärmt werden.
  • Sollten diese Hausmittel über längere Zeit keine Linderung verschaffen, wende dich an deine Ärztin oder deinen Arzt.
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Vorsicht bei Gartenarbeit, beim Obst- und Blumenpflücken. Körper so weit wie möglich bedeckt halten, insbesondere bei der Gartenarbeit: Kopfschutz, langärmelige Kleidung, lange Hosen, geschlossene Schuhe, Handschuhe. Keine weite Kleidung, in der sich Insekten verfangen können.

Statt bunter eher helle Kleidung tragen. Nie ohne Schuhe durchs Gras gehen – im Klee sammeln Bienen oft Honig. Achtgeben beim Sport oder Spielen im Freien. Schweiß zieht viele stechende Insekten an, Möglichst auf Picknicks verzichten – süße Speisen und Getränke ziehen Insekten an (ansonsten Speisen und Getränke abdecken und Reste wegräumen).

Nie direkt aus einer Flasche oder einer Getränkedose trinken. Am besten einen Strohhalm verwenden. Vorsicht bei Abfallkörben & Müllcontainern – Wespen lieben sie. Mülltonnen daher stets verschlossen und sauber halten. Orte meiden, wo Tiere (Hunde) gefüttert werden.

Verstreute Futterreste ziehen Wespen an. Keine alten Äste oder Baumstümpfe bewegen. Wespen haben darin oft ihre Nester. Bienen- und Wespennester (z.B. hohle Baumstämme, Stümpfe, Dachböden, Schuppen, Hecken) und deren Einzugsbereich meiden. Bei Wespennestern am Haus (z.B. Dachböden, Rollladenkästen) oder im Garten, Experten zu Rate ziehen und Nester ggf.

entfernen lassen. Keine hektischen Bewegungen, wenn Bienen oder Wespen in der Nähe sind. Wenn sich eine Biene oder Wespe auf den Menschen setzt, diese abschütteln oder abstreifen, nicht abschlagen. Distanz zu Blüten, überreifen Früchten und Fallobst – hier halten sich Bienen und Wespen bevorzugt auf.

Nach dem Essen (vor allem Kindern) Hände waschen und Mund abwischen, Keine stark duftenden Parfums, Haarspray, Kosmetika oder Cremes verwenden. Tagsüber Fenster von Auto/Haus geschlossen halten und/oder Insektengitter an Fenster und Balkontüren anbringen. Besondere Vorsicht an schwülheißen Tagen, die Tiere sind dann besonders aggressiv.

Für Nicht-Allergikerinnen und -Allergiker ist ein Stich unangenehm, aber harmlos. Die Symptome lassen sich durch Hausmittel gut bekämpfen. Allergikerinnen und Allergiker erhalten nach der Diagnose ein Notfallset von ihrer Ärztin oder ihrem Arzt, das problemlos selbst angewendet werden kann.

Charakteristische Anzeichen sind rote Schwellungen, teilweise mit einer sichtbaren Einstichstelle im Zentrum, starker Juckreiz und/oder Schmerzen Bei Stichen im Mund- und Rachenraum sowie bei ersten Anzeichen allergischer Reaktionen wie Herzklopfen, Schwindel, Kreislaufproblemen und/oder übermäßiger Quaddel-Bildung am Körper.

Zunächst sollte der Stachel, sofern er noch in der Haut verblieben ist, entfernt werden. Wenn innerhalb der ersten 15 Minuten eine allergische Reaktion eintritt, sollte umgehend der Rettungsdienst gerufen werden. Das Notfall-Set an Medikamenten sollte sofort eingenommen und bei Atemnot eine sitzende Haltung eingenommen werden.

  1. Innerhalb der ersten 15 Minuten nach einem Stich ist eine Insektengiftallergie meistens erkennbar.
  2. Sie gibt sich besonders durch eine Starke Schwellung, Atemnot oder Ohnmacht zu erkennen.
  3. In diesem Fall sollte umgehend der Rettungsdienst gerufen werden.
  4. Wann die Schwellung eines Insektenstiches abschwillt, ist von Fall zu Fall unterschiedlich.

Wenn keine Insektengiftallergie vorliegt, kann das schon nach wenigen Stunden passieren. Bei allergischen Reaktionen auf den Insektenstich kann die Abschwellung einige Tage dauern. : Informationen zu Insektenstichen | Initiative Insektengift

Was passiert wenn der Stachel drin bleibt?

So behandeln Sie einen Bienenstich richtig Erste Hilfe beim Bienenstich: Wann muss ich zum Arzt? Haut & Allergie Veröffentlicht am: 30.08.2021 5 Minuten Lesedauer Ein Bienenstich ist schmerzhaft, aber meist harmlos. Für Allergiker kann er jedoch gefährlich werden. © iStock / Prompilove Bienen sind grundsätzlich keine aggressiven Tiere. Sie greifen nur dann an, wenn sie sich oder ihren Bienenstock bedroht sehen. Ist das der Fall und sie stechen zu, bezahlen Bienen den Stich mit ihrem Leben, denn: Im Gegensatz zu Wespen, die ihren Stachel wieder aus der Haut herausziehen können, bleibt ein Bienenstachel in der Haut stecken.

  • Ohne ihren Stachel stirbt die Biene.
  • Bei Menschen verursacht so ein Bienenstich eine Schwellung.
  • Die Einstichstelle ist rot, fühlt sich warm an und schmerzt.
  • Diese Beschwerden bleiben in der Regel auf den Bereich rund um den Bienenstich begrenzt.
  • Anders sieht es für Menschen aus, die unter einer Bienengiftallergie leiden, denn eine allergische Reaktion kann lebensbedrohlich sein,

Daher ist es wichtig, bei einem Bienenstich richtig zu handeln. Allergien können sich mit der Zeit entwickeln und schlimmer werden. Wenn Sie merken, dass eine Biene Sie gestochen hat, versuchen Sie zunächst ruhig zu bleiben und sich zu sammeln. Das sollten Sie jetzt tun:

Suchen Sie die Einstichstelle und entfernen Sie den Stachel: Bei einer Biene bleibt nach einem Stich der Hinterleib, in dem sich der Giftsack befindet, am Ende des Stachels zurück. Aber Vorsicht: Wenn Sie den Stachel einfach mit den Fingern entfernen, besteht die Gefahr, dass Sie das Bienengift aus dem Giftsack über den Stachel in die Wunde drücken. Am besten funktioniert das, indem Sie den Stachel mit einem stumpfen Objekt, zum Beispiel einer Kreditkarte, vorsichtig herausschiebt, Wichtig ist es, den Stachel nicht zusammen zu drücken, da man so das Gift in die Haut drückt. Außerdem sollten Sie darauf achten, die Giftblase nicht zu durchstechen – ansonsten könnten sich die Symptome verschlimmern. Verzichten Sie deswegen auf Pinzetten oder ähnliche spitze Gegenstände. Kühlen gegen die Schwellung: Legen Sie eine Kühlkompresse auf den Bienenstich. Durch die Kälte wird die Giftausbreitung verlangsamt, die Haut schwillt weniger stark an und der Schmerz wird gelindert. Hochlagern: Lagern Sie das vom Bienenstich betroffene Bein oder die betroffene Hand hoch. Das hilft ebenfalls, die Schwellung zu verringern. Beobachten: Nach einem Bienenstich sollte der Gestochene nicht allein bleiben. Das gilt insbesondere für Bienenstiche bei Kindern, denn auch wenn bisher keine allergische Reaktion aufgetreten ist, kann sich eine solche mit jedem neuen Stich entwickeln.

In den meisten Fällen braucht ein Bienenstich keine besondere Behandlung und klingt von allein wieder ab. Um Schmerzen, Rötungen und Schwellungen bei einem Bienenstich zu lindern, kommen eine Reihe an Hausmitteln zum Einsatz. Ausprobieren lohnt sich:

Eine frische Zwiebel Die Zwiebel zählt zu den bekanntesten Hausmitteln bei Bienenstichen. Zwiebelsaft wirkt kühlend, desinfizierend und kann Entzündungen hemmen. Bei einem Bienenstich schneiden Sie eine Zwiebel in zwei Hälften und ritzen mit einem Messer ein Gittermuster in die aufgeschnittene Seite der Zwiebel. Legen sie die Zwiebelhälfte auf den Bienenstich und drücken Sie dabei den Saft auf die Haut. Quark-Umschlag Auch ein Umschlag mit Quark hat eine kühlende Wirkung. Er vermindert den Juckreiz und hilft gegen die Schwellung. Tragen Sie eine kleine Portion gekühlten Quark auf ein Stofftuch auf und legen Sie diese Auflage auf den Stich, bis der Quark getrocknet ist. Die Anwendung kann mehrmals wiederholt werden. Essigwickel Geben Sie einen Esslöffel Essig in kaltes Leitungswasser und tränken Sie ein sauberes Baumwoll- oder Leinentuch darin. Wringen Sie es dann gut aus und legen Sie es auf den Bienenstich, bis die kühlende Wirkung nachlässt. Die Anwendung kann nach Bedarf wiederholt werden. Essig kühlt, wirkt entzündungshemmend und kann den Juckreiz lindern.

© iStock / kmatija Bienenstiche können große Schwellungen mit sich bringen. Ein Bienenstich schmerzt und kann sehr stark anschwellen. Viele Menschen fragen sich daher: Muss ich mit dem Bienenstich zum Arzt? Schmerzen, Schwellungen, Rötungen und ein Hitzegefühl rund um die Einstichstelle sind ganz normale Bienenstich-Symptome.

Die Schwellung kann innerhalb von Stunden zurückgehen oder auch noch einige Tage lang bestehen bleiben. Wenn sich jedoch nach dem Bienenstich ein roter Strich von der Einstichstelle her auf der Haut abzeichnet, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Das kann darauf hindeuten, dass es zu einer Infektion an der Einstichstelle gekommen ist oder eine Blutvergiftung vorliegt.

Um Infektionen an der Einstichstelle und andere Komplikationen zu vermeiden, achten Sie darauf, die Einstichstelle nicht durch Kleidung, Schmuck oder Kratzen zu reizen und sie auch nicht mit schmutzigen Händen zu berühren. Bei Bienenstichen am Kopf, Hals oder sogar im Mund sollte sofort ein Arzt gerufen werden.

In diesen Bereichen können Schwellungen die Atemwege verengen – im schlimmsten Falle droht das Ersticken. Bis der Arzt kommt, sollten Sie sich aufrecht hinsetzen, die Einstichstelle besonders gut kühlen und – bei Stichen im Mund – wenn Sie bei Bewusstsein sind, Eiswürfel lutschen, um die Schwellung in diesem Bereich zu verringern.

Bei Menschen, die allergisch auf Bienengift reagieren, droht eine Schockreaktion: der Blutdruck fällt ab, der Puls steigt an, es kommt zu Atemnot. Symptome einer allergischen Reaktion treten in der Regel sehr schnell auf. Bei diesen Alarmzeichen sollten Sie sofort den Notarzt rufen:

Schwindel, Kribbeln, Blässe, allgemeines Unwohlsein Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, geschwollene Lippen, Zunge, Gesicht und Hals Quaddeln, Juckreiz Rötungen, die überall auf der Haut auftreten können pfeifende Atemgeräusche oder Atemnot Kreislaufkollaps

Menschen, die wissen, dass sie auf Bienengift allergisch reagieren, müssen besonders aufpassen, nicht gestochen zu werden – und immer ein Notfall-Set mit sich führen. In diesem Set befinden sich eine kortisonhaltige Tablette oder ein kortisonhaltiger Saft, eine Antihistamin-Tablette sowie eine Adrenalinspritze.

Zügig den Stachel entfernen und möglichst das Gift aus der Haut saugen Bei leichten Beschwerden zunächst das Antihistaminikum (Antiallergikum) einnehmen Bei stärkeren Hautreaktionen an der Einstichstelle zusätzlich auch das kortisonhaltige Medikament nehmen Bei Beschwerden wie Übelkeit, Atemnot und Kreislaufbeschwerden oder Schwellungen im Mund und Rachen die Adrenalinspritze zügig einsetzen Die betroffene Stelle hochlagern und kühlen, um die Schwellung zu verringern

Allergiker oder Eltern von Kindern mit einer Bienengift-Allergie sollten dieses Vorgehen immer individuell mit ihrem Arzt absprechen und zur Sicherheit auch nach der Notfall-Behandlung einen Arzt aufsuchen. Die langfristig gesehen wichtigste Maßnahme gegen eine Insektengiftallergie ist eine spezifische Immuntherapie, die sogenannte Hyposensibilisierung.

Was einnehmen bei wespenstich?

Was kann man als “erste Hilfe”-Maßnahme nach einem Bienen- oder Wespenstich tun? – Am besten behandelt man einen Bienen- oder Wespenstich mit einem kühlenden feuchten Umschlag. Darüber hinaus kann eine Kortisoncreme aufgetragen werden. Bei besonders starken Schwellungen sollte ein Antihistaminikum eingenommen werden.

Wie sieht beginnende Blutvergiftung aus?

Welche Symptome treten bei einer Sepsis auf? – Es ist besonders wichtig, frühzeitig eine Sepsis zu erkennen, da unbehandelt Lebensgefahr für den Patienten besteht. Daher sollte jeder die typischen Blutvergiftungs-Symptome kennen. Unglücklicherweise sind viele der Anfangssymptome unspezifisch oder lassen Betroffene vermuten, dass sie an einer Grippe leiden. Dazu gehören:

ein ausgeprägtes Schwächegefühl Müdigkeit, Schlappheit Schüttelfrost Fieber mit einer Körpertemperatur von 38,5 Grad und mehr

Betroffene legen sich meist ins Bett und warten ab, bis es ihnen besser geht – oder nehmen ihre übliche Erkältungs- bzw. Grippemedikation ein. Dadurch bleiben viele Sepsis-Erkrankungen im Anfangsstadium unerkannt. Doch auch Blutvergiftung-Symptome wie eine sehr niedrige Körpertemperatur unter 36 Grad und eine erhöhte Herzfrequenz gehören zu den ersten Anzeichen.

Wie sieht man äußerlich eine beginnende Blutvergiftung?

Symptome bei schwerem Sepsis-Verlauf – Deutliche Warnsignale, die auf eine fortgeschrittene Sepsis hindeuten, sind:

Ein niedriger Blutdruck unter 100mmHg Erhöhte Atemfrequenz von mehr als 22 Atemzügen pro Minute Deutliche Bewusstseinsstörungen und Verwirrtheit Kühle und blasse Haut, besonders an Händen und Füßen mit Blaufärbung ( Zyanose ) und Marmorierung

Blutvergiftungen, die unbehandelt bleiben, führen zu körperlichen Beeinträchtigungen und schließlich zum Versagen verschiedener Organe. Hier sind einige Beispiele: Hat die Blutvergiftung auf die Leber übergegriffen, kommt es mitunter zu Gelbsucht (Ikterus), einer gelblichen Verfärbung der Haut.

  • Eine Sepsis beeinträchtigt möglicherweise die Nierenfunktion, wodurch der Patient immer weniger Harn ausscheidet (Oligurie) – bis hin zu völligem Nierenversagen.
  • Die Durchblutung verschlechtert sich, weil das Blut leichter gerinnt.
  • So verengen oder verstopfen beispielsweise kleine Blutgerinnsel (Thromben) die winzigen Blutgefäße ( Kapillaren ).

Die betreffenden Gewebe oder Organe erhalten dann nicht mehr ausreichend Sauerstoff. Auf diese Weise ruft die Blutvergiftung Symptome hervor, die durch den plötzlichen Ausfall des Organs ausgelöst werden, zum Beispiel Schlaganfall, Nierenversagen oder Herzinfarkt.

Kann ein Wespenstich gefährlich werden?

Wie gefährlich sind Bienen- und Wespenstiche? – Grundsätzlich sind Bienen- und Wespenstiche zwar schmerzhaft aber harmlos: An der Einstichstelle kommt es zu einer lokalen Schwellung verbunden mit Schmerz und Juckreiz. Die Beschwerden klingen meist schon nach wenigen Stunden wieder ab.

Warum ist ein wespenstich so schmerzhaft?

Schwellung als Reaktion auf das Entzündungsgift – In den warmen Monaten zieht es nicht nur den Mensch an die frische Luft oder in den Garten. Auch allerlei Insekten wie Mücken, Bienen und Wespen sind wieder draußen unterwegs. Insbesondere die Wespe kann aufdringlich sein.

  • Fühlen sich die Insekten bedrängt und angegriffen, auch fernab ihrer Wespennester, reagieren sie schnell mit Stichen.
  • Der Wespenstachel enthält ein potentes Gift, das beim Stich in die Haut abgegeben wird.
  • Die Giftstoffe regen den Körper dazu an, Entzündungsbotenstoffe freizusetzen.
  • Die kleinen Blutgefäße werden dadurch durchlässiger für Moleküle, Flüssigkeit und Zellen.

Das erlaubt es dem Immunsystem, die Veränderungen an der Einstichstelle zu reparieren. Da aus den kleinen Blutgefäßen Wasser ins umliegende Gewebe austritt, schwillt die Umgebung der Stichstelle stark an. Hat eine Wespe zugestochen, entsteht diese Schwellung sehr schnell und rötet sich zudem.

Kann eine Wespe 2 mal stechen?

10 Dinge, die ihr noch nicht über Wespen wusstet Stand: 25.08.2023 15:51 Uhr | AutorIn: Dhala Rosado Wenn Wespen uns unbedingt Gesellschaft leisten wollen, schmecken Eis, Obst und Fruchtsäfte vor lauter Stress plötzlich nur noch halb so gut. Aber was wisst ihr über Wespen – außer, dass sie stechen und nerven? Wusstet ihr zum Beispiel, dass Wespen am liebsten ins Gesicht stechen? Einfach, weil wir im Gesicht am verletzlichsten sind? Sympathisch.

  • Nicht! Aber: Immerhin tut der Wespenstich nicht so weh wie ein Bienenstich.
  • Denn auch, wenn eine Biene nur einmal stechen kann, pumpt ihr abgetrennter Stachel zehnmal so viel Gift in unseren Körper wie der einer Wespe.
  • Aber die Wespe lässt sich natürlich nicht lumpen – schließlich kann sie öfter stechen als ihre Artgenossin.

Das nennt man dann wohl ausgleichende Gerechtigkeit im Tierreich. Mehr davon? Wir haben 10 spannende Fakten für euch gesammelt.

Was passiert wenn man Wespen Stachel nicht entfernt?

So behandeln Sie einen Bienenstich richtig Erste Hilfe beim Bienenstich: Wann muss ich zum Arzt? Haut & Allergie Veröffentlicht am: 30.08.2021 5 Minuten Lesedauer Ein Bienenstich ist schmerzhaft, aber meist harmlos. Für Allergiker kann er jedoch gefährlich werden. © iStock / Prompilove Bienen sind grundsätzlich keine aggressiven Tiere. Sie greifen nur dann an, wenn sie sich oder ihren Bienenstock bedroht sehen. Ist das der Fall und sie stechen zu, bezahlen Bienen den Stich mit ihrem Leben, denn: Im Gegensatz zu Wespen, die ihren Stachel wieder aus der Haut herausziehen können, bleibt ein Bienenstachel in der Haut stecken.

  • Ohne ihren Stachel stirbt die Biene.
  • Bei Menschen verursacht so ein Bienenstich eine Schwellung.
  • Die Einstichstelle ist rot, fühlt sich warm an und schmerzt.
  • Diese Beschwerden bleiben in der Regel auf den Bereich rund um den Bienenstich begrenzt.
  • Anders sieht es für Menschen aus, die unter einer Bienengiftallergie leiden, denn eine allergische Reaktion kann lebensbedrohlich sein,

Daher ist es wichtig, bei einem Bienenstich richtig zu handeln. Allergien können sich mit der Zeit entwickeln und schlimmer werden. Wenn Sie merken, dass eine Biene Sie gestochen hat, versuchen Sie zunächst ruhig zu bleiben und sich zu sammeln. Das sollten Sie jetzt tun:

Suchen Sie die Einstichstelle und entfernen Sie den Stachel: Bei einer Biene bleibt nach einem Stich der Hinterleib, in dem sich der Giftsack befindet, am Ende des Stachels zurück. Aber Vorsicht: Wenn Sie den Stachel einfach mit den Fingern entfernen, besteht die Gefahr, dass Sie das Bienengift aus dem Giftsack über den Stachel in die Wunde drücken. Am besten funktioniert das, indem Sie den Stachel mit einem stumpfen Objekt, zum Beispiel einer Kreditkarte, vorsichtig herausschiebt, Wichtig ist es, den Stachel nicht zusammen zu drücken, da man so das Gift in die Haut drückt. Außerdem sollten Sie darauf achten, die Giftblase nicht zu durchstechen – ansonsten könnten sich die Symptome verschlimmern. Verzichten Sie deswegen auf Pinzetten oder ähnliche spitze Gegenstände. Kühlen gegen die Schwellung: Legen Sie eine Kühlkompresse auf den Bienenstich. Durch die Kälte wird die Giftausbreitung verlangsamt, die Haut schwillt weniger stark an und der Schmerz wird gelindert. Hochlagern: Lagern Sie das vom Bienenstich betroffene Bein oder die betroffene Hand hoch. Das hilft ebenfalls, die Schwellung zu verringern. Beobachten: Nach einem Bienenstich sollte der Gestochene nicht allein bleiben. Das gilt insbesondere für Bienenstiche bei Kindern, denn auch wenn bisher keine allergische Reaktion aufgetreten ist, kann sich eine solche mit jedem neuen Stich entwickeln.

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In den meisten Fällen braucht ein Bienenstich keine besondere Behandlung und klingt von allein wieder ab. Um Schmerzen, Rötungen und Schwellungen bei einem Bienenstich zu lindern, kommen eine Reihe an Hausmitteln zum Einsatz. Ausprobieren lohnt sich:

Eine frische Zwiebel Die Zwiebel zählt zu den bekanntesten Hausmitteln bei Bienenstichen. Zwiebelsaft wirkt kühlend, desinfizierend und kann Entzündungen hemmen. Bei einem Bienenstich schneiden Sie eine Zwiebel in zwei Hälften und ritzen mit einem Messer ein Gittermuster in die aufgeschnittene Seite der Zwiebel. Legen sie die Zwiebelhälfte auf den Bienenstich und drücken Sie dabei den Saft auf die Haut. Quark-Umschlag Auch ein Umschlag mit Quark hat eine kühlende Wirkung. Er vermindert den Juckreiz und hilft gegen die Schwellung. Tragen Sie eine kleine Portion gekühlten Quark auf ein Stofftuch auf und legen Sie diese Auflage auf den Stich, bis der Quark getrocknet ist. Die Anwendung kann mehrmals wiederholt werden. Essigwickel Geben Sie einen Esslöffel Essig in kaltes Leitungswasser und tränken Sie ein sauberes Baumwoll- oder Leinentuch darin. Wringen Sie es dann gut aus und legen Sie es auf den Bienenstich, bis die kühlende Wirkung nachlässt. Die Anwendung kann nach Bedarf wiederholt werden. Essig kühlt, wirkt entzündungshemmend und kann den Juckreiz lindern.

© iStock / kmatija Bienenstiche können große Schwellungen mit sich bringen. Ein Bienenstich schmerzt und kann sehr stark anschwellen. Viele Menschen fragen sich daher: Muss ich mit dem Bienenstich zum Arzt? Schmerzen, Schwellungen, Rötungen und ein Hitzegefühl rund um die Einstichstelle sind ganz normale Bienenstich-Symptome.

  1. Die Schwellung kann innerhalb von Stunden zurückgehen oder auch noch einige Tage lang bestehen bleiben.
  2. Wenn sich jedoch nach dem Bienenstich ein roter Strich von der Einstichstelle her auf der Haut abzeichnet, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
  3. Das kann darauf hindeuten, dass es zu einer Infektion an der Einstichstelle gekommen ist oder eine Blutvergiftung vorliegt.

Um Infektionen an der Einstichstelle und andere Komplikationen zu vermeiden, achten Sie darauf, die Einstichstelle nicht durch Kleidung, Schmuck oder Kratzen zu reizen und sie auch nicht mit schmutzigen Händen zu berühren. Bei Bienenstichen am Kopf, Hals oder sogar im Mund sollte sofort ein Arzt gerufen werden.

  1. In diesen Bereichen können Schwellungen die Atemwege verengen – im schlimmsten Falle droht das Ersticken.
  2. Bis der Arzt kommt, sollten Sie sich aufrecht hinsetzen, die Einstichstelle besonders gut kühlen und – bei Stichen im Mund – wenn Sie bei Bewusstsein sind, Eiswürfel lutschen, um die Schwellung in diesem Bereich zu verringern.

Bei Menschen, die allergisch auf Bienengift reagieren, droht eine Schockreaktion: der Blutdruck fällt ab, der Puls steigt an, es kommt zu Atemnot. Symptome einer allergischen Reaktion treten in der Regel sehr schnell auf. Bei diesen Alarmzeichen sollten Sie sofort den Notarzt rufen:

Schwindel, Kribbeln, Blässe, allgemeines Unwohlsein Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, geschwollene Lippen, Zunge, Gesicht und Hals Quaddeln, Juckreiz Rötungen, die überall auf der Haut auftreten können pfeifende Atemgeräusche oder Atemnot Kreislaufkollaps

Menschen, die wissen, dass sie auf Bienengift allergisch reagieren, müssen besonders aufpassen, nicht gestochen zu werden – und immer ein Notfall-Set mit sich führen. In diesem Set befinden sich eine kortisonhaltige Tablette oder ein kortisonhaltiger Saft, eine Antihistamin-Tablette sowie eine Adrenalinspritze.

Zügig den Stachel entfernen und möglichst das Gift aus der Haut saugen Bei leichten Beschwerden zunächst das Antihistaminikum (Antiallergikum) einnehmen Bei stärkeren Hautreaktionen an der Einstichstelle zusätzlich auch das kortisonhaltige Medikament nehmen Bei Beschwerden wie Übelkeit, Atemnot und Kreislaufbeschwerden oder Schwellungen im Mund und Rachen die Adrenalinspritze zügig einsetzen Die betroffene Stelle hochlagern und kühlen, um die Schwellung zu verringern

Allergiker oder Eltern von Kindern mit einer Bienengift-Allergie sollten dieses Vorgehen immer individuell mit ihrem Arzt absprechen und zur Sicherheit auch nach der Notfall-Behandlung einen Arzt aufsuchen. Die langfristig gesehen wichtigste Maßnahme gegen eine Insektengiftallergie ist eine spezifische Immuntherapie, die sogenannte Hyposensibilisierung.

Wie schnell tritt eine allergische Reaktion auf?

Anaphylaktische Reaktionen sind plötzlich auftretende, umfassende, potenziell schwere und lebensbedrohliche allergische Reaktionen.

Sie beginnen oft mit einem Gefühl des Unbehagens, gefolgt von Kribbeln und Schwindel. Anschließend entwickeln Betroffene rasch schwere Symptome. Hierzu können ein allgemeiner Juckreiz, Quaddeln, Keuchatmung sowie Schwierigkeiten beim Atmen, Ohnmachtsanfälle und/oder eine Kombination aus diesen und anderen allergischen Symptomen gehören. Diese Reaktionen können schnell lebensbedrohlich werden. Die beste Vorgehensweise ist das Vermeiden des Auslösers. Anaphylaktische Reaktionen erfordern eine Notfallbehandlung. Betroffene sollten grundsätzlich eine Adrenalin-Fertigspritze bei sich haben.

Wie andere allergische Reaktionen tritt auch eine anaphylaktische Reaktion in der Regel nicht nach dem ersten Kontakt mit dem Allergen (dem Stoff, der die allergische Reaktion auslöst), sondern erst bei einem erneuten Kontakt mit dem Allergen auf. Viele Menschen erinnern sich aber nicht an den ersten Kontakt.

Medikamente (z.B. Penicillin) Insektenstiche und Tiergifte Bestimmte Nahrungsmittel (v.a. Eier, Meeresfrüchte und Nüsse) Latex

Letztlich kann aber jedes Allergen eine solche Reaktion auslösen. Anaphylaktoide Reaktionen ähneln den anaphylaktischen Reaktionen. Allerdings kann eine anaphylaktoide Reaktion im Gegensatz zu einer anaphylaktischen Reaktion bereits bei dem ersten Kontakt mit einer Substanz auftreten. Zu den häufigsten Auslösern einer anaphylaktoiden Reaktion gehören:

Aspirin und andere nicht steroidale Antirheumatika (NSAR) Opioide Monoklonale Antikörper (hergestellte Antikörper, die sich gegen spezifische Teile des Immunsystems richten und diese unterdrücken) Körperliche Aktivität

Wenn möglich sollten Ärzte bei Personen, die auf röntgendichte Kontrastmittel eine anaphylaktoide Reaktion haben, auf diese Mittel verzichten. Allerdings können nicht alle Erkrankungen ohne diese Kontrastmittel diagnostiziert werden. In solchen Fällen verwenden Ärzte Kontrastmittel, die mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit solche Reaktionen verursachen.

  • Des Weiteren werden vor der Injektion bestimmter Kontrastmittel manchmal Medikamente verabreicht, die anaphylaktoide Reaktionen hemmen, wie z.B.
  • Prednison und Diphenhydramin.
  • Anaphylaktische und anaphylaktoide Reaktionen beginnen normalerweise innerhalb von 15 Minuten nach dem Kontakt mit dem Allergen.

Nur selten setzt die Reaktion erst 1 Stunde später ein. Die Symptome reichen zwar von leicht bis schwerwiegend, aber für gewöhnlich hat jeder Betroffene jedes Mal die gleichen Symptome. Das Herz schlägt schnell. Betroffene fühlen sich unwohl und werden unruhig.

Der Blutdruck kann abfallen, was Ohnmachtsanfälle verursacht, und er kann gefährlich niedrig werden ( Schockzustand Kreislaufschock Ein Kreislaufschock ist ein lebensbedrohlicher Zustand, bei dem die Organe mit wenig Blut versorgt werden, was die Sauerstoffversorgung verringert und so zu Schäden und manchmal zum Tod führt.

Erfahren Sie mehr ). Weitere mögliche Symptome sind Schwindel, juckende und gerötete Haut, Husten, eine laufende Nase, Niesen, Quaddeln Quaddeln Quaddeln sind rote, juckende, leicht erhabene Schwellungen. Die Schwellung wird durch das Freisetzen chemischer Substanzen (wie Histamine) durch die Mastzellen in der Haut verursacht, die zur. und Schwellungen des Unterhautgewebes ( Angioödem Angioödem Unter einem Angioödem versteht man Gewebebereiche mit Schwellungen unter der Haut, die in einigen Fällen auch das Gesicht und den Hals betreffen können. Ein Angioödem kann infolge einer Reaktion. Erfahren Sie mehr ). Durch die Verengung und/oder das Zuschwellen der Luftröhre können Atemnot und Keuchatmung entstehen. Betroffene Personen können unter Übelkeit, Erbrechen, Magenkrämpfen und Durchfall leiden. Eine anaphylaktische Reaktion kann so schnell voranschreiten, dass es bei Menschen innerhalb von 1 bis 2 Minuten zum Kreislaufkollaps, Atemstillstand, Krampfanfällen und Bewusstlosigkeit kommt.

Untersuchung durch den Arzt Mitunter Bluttests

Die Diagnose einer anaphylaktischen Reaktion wird gewöhnlich aufgrund offensichtlicher Symptome gestellt. Zu diesen Symptomen gehören folgende:

Symptome eines Schockzustands (wie niedriger Blutdruck, Verwirrung, kalte und schweißige Haut sowie schwacher und schneller Herzschlag) Symptome der Atemwege (wie Atemprobleme, Keuchen beim Einatmen und Keuchatmung) Zwei oder mehr andere Symptome einer möglichen Anaphylaxie (wie Schwellung des Unterhautgewebes, Quaddeln und Übelkeit oder andere Verdauungsstörungen)

Da die Symptome schnell lebensbedrohlich werden können, wird die Behandlung sofort eingeleitet, ohne auf die Durchführung von Tests zu warten. Zur Bestätigung der Diagnose können Bluttests durchgeführt werden, um die Konzentration bestimmter Substanzen zu messen, die kurz nach einer anaphylaktischen Reaktion ansteigt.

  • Diese Tests sind jedoch in der Regel überflüssig.
  • Personen mit einer anaphylaktischen Reaktion sollten immer eine Adrenalin-Spritze zur Selbstinjektion bei sich haben.
  • Wenn sie in Kontakt mit einem Auslöser kommen (z.B.
  • Wenn sie von einem Insekt gestochen wurden) oder Symptome bei ihnen auftreten, sollten sie sich umgehend die Spritze verabreichen.

Für gewöhnlich stoppt diese Behandlung die Reaktion zumindest vorübergehend. Dennoch sollten Betroffene nach einer schweren allergischen Reaktion und umgehend nach dem Setzen einer Injektion die Notaufnahme eines Krankenhauses aufsuchen, wo man sie engmaschig überwachen kann und sie bei Bedarf zusätzlich behandelt werden können.

Sofortige Verabreichung von Adrenalin Manchmal ein Beatmungsschlauch Manchmal intravenös verabreichte Flüssigkeit Antihistaminika und andere Medikamente

Im Notfall spritzt der Arzt umgehend Adrenalin unter die Haut, in einen Muskel oder manchmal in eine Vene oder einen Knochen. Das kann bei der Linderung der Symptome helfen. Möglicherweise ist eine zweite Adrenalinspritze notwendig. Bei stark beeinträchtigter Atmung kann ein Atemschlauch in die Luftröhre (Trachea) durch den Mund oder die Nase (Intubation) oder durch einen kleinen Schnitt in die Haut über der Luftröhre eingeführt werden, um Sauerstoff (wenn notwendig) zu verabreichen.

Bei sehr niedrigem Blutdruck kann Adrenalin auch über den Atemschlauch verabreicht werden. Nach der Gabe von Adrenalin normalisiert sich der Blutdruck häufig wieder. Ist dies nicht der Fall, wird intravenös Flüssigkeit verabreicht, um das Blutvolumen in den Blutgefäßen zu erhöhen. Mitunter werden auch Medikamente verabreicht, die zu einer Verengung der Blutgefäße führen (Vasokonstriktoren) und so helfen, den Blutdruck zu erhöhen.

Zur Erweiterung der Atemwege, Linderung der Keuchatmung und Unterstützung der Atmung werden bei Bedarf inhalative Beta-Agonisten (z.B. Salbutamol) verabreicht. Manchmal wird ein Kortikosteroid gegeben, um zu verhindern, dass einige Stunden später erneut Symptome auftreten. Copyright © 2023 Merck & Co., Inc., Rahway, NJ, USA und seine verbundenen Unternehmen. Alle Rechte vorbehalten.

Was tun wenn ein wespenstich anschwillt?

Wespenstich: So wird er richtig behandelt Das hilft bei einem Wespenstich Haut & Allergie Veröffentlicht am: 18.07.2022 4 Minuten Lesedauer Angelockt von Speisen auf dem Gartentisch oder einem süßen Saft: Zu Wespenstichen kann es im Sommer schon mal kommen. Mit ein paar Vorkehrungen lässt sich das Risiko verringern. Hausmittel schaffen Abhilfe, falls es doch zu einem Stich kommt. © iStock / RelaxFoto.de Von Ende April bis Ende Oktober sind Wespen bei uns aktiv. Vermeiden lässt sich die normalerweise friedliche Begegnung daher nicht. Kommt es doch einmal zu einem Stich, so verursacht dieser bei den meisten Menschen lediglich eine Schwellung an der Einstichstelle.

  1. Gehen Sie sicher, dass der Stachel nicht mehr in der Haut steckt. Falls doch, mit einer Pinzette, dem Fingernagel oder der EC-Karte entfernen. Sie sollten ihn besser wegkratzen, statt die Stelle auszudrücken. Ein Quetschen sollte vermieden werden, da sich das Gift aus dem Stachel weiter unter Haut verbreiten würde.
  2. Danach helfen kaltes Wasser, Eiswürfel, kühlende Umschläge und Gele.
  3. Befindet sich der Stich an Hand oder Fuß, kann es helfen, Arm oder Bein hochzulegen.
  4. Auch rezeptfreie Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen können unter Umständen die Beschwerden lindern, eine Hydrocortison-Creme oder ähnliche Salben aus der Apotheke helfen gegen den Juckreiz.

Klingen die Symptome wie Schwellung, Juckreiz und/oder Rötung nicht innerhalb weniger Tage ab, oder verschlimmern sie sich, sollte ein Arzt hinzugezogen werden. Sticht die Wespe allerdings in den Mund-, Rachenraum, in die Nähe der Augen – oder tritt gar eine allergische Reaktion auf – ist ein Arztbesuch unumgänglich.

  • Luftnot
  • Rötung am ganzen Körper
  • Schluck- und Sprechbeschwerden, Schwellungen im Gesicht und am Hals
  • allgemeines Schwächegefühl, Kraftlosigkeit, Kaltschweißigkeit
  • Bewusstlosigkeit
  • Atem- und Kreislaufstillstand

Falls eine Allergie bereits bekannt ist, sollten entsprechende Notfallmedikamente immer griffbereit sein. Der Hausarzt oder die Hausärztin kann ein entsprechendes Notfallset verschreiben. Wer unter Asthma oder anderen chronischen Erkrankungen leidet, sollte auf jeden Fall mit einem Arzt oder einer Ärztin Rücksprache halten.

  • Adrenalinspritze für den lebensbedrohlichen Notfall
  • Antiallergikum (Antihistaminikum) in Form von Schmelztabletten oder Tropfen
  • eventuell ein Kortison-Präparat

Leichte allergische Symptome nach einem Wespenstich lassen sich meistens gut mit einem Antihistaminikum behandeln. Die Beschwerden lassen dadurch nach, auch die Schwellung geht zurück. Kortison federt zusätzlich die akuten Reaktionen des Immunsystems ab und sorgt ebenfalls dafür, dass sich Schwellungen zurückbilden.

  • Bei Bedarf kann eine kortisonhaltige Salbe auf den Wespenstich aufgetragen werden, um eventuellen Juckreiz zu lindern.
  • Zu beachten ist: Es dauert eine Zeit, ehe die Medikamente ihre Wirkung entfalten.
  • Daher sollten diese unmittelbar nach dem Wespenstich zum Einsatz kommen.
  • Ein weiteres wichtiges Notfallmedikament ist die Adrenalin-Spritze.

Für Menschen, die besonders allergisch reagieren, kann Adrenalin lebensrettend sein. Das Präparat verengt bei einem Abfall des Blutdrucks in wenigen Minuten die Gefäße. Dadurch können sich Kreislauf und Blutdruck stabilisieren. Auch die Atmung verbessert sich, weil Adrenalin die Bronchien erweitert. © iStock / stanley45 Von Wespennestern sollte fünf Meter Abstand gehalten werden, um die Tiere nicht zu stören. Im Sommer kann es schon einmal zu einer Begegnung mit einer Wespe kommen. Vor allem wer viel draußen ist, kennt die teilweise lästigen Attacken der Insekten. Diese Verhaltensregeln und Tipps können im Umgang mit Wespen helfen:

  1. Sobald sich eine Wespe nähert, ruhig blieben! Auf hektische Bewegungen reagieren die Insekten besonders aggressiv.
  2. Eine Wespe, die sich auf der Hand oder einem anderen Körperteil niedergelassen hat, behutsam wegstreichen. Keinesfalls wegschlagen, denn das aktiviert die Angriffslust.
  3. In den Sommermonaten auf duftende Haarsprays, Parfums oder Kosmetikprodukte verzichten. Der Duft zieht Wespen an.
  4. Speisen und Getränke im Freien nur verschlossen aufbewahren, damit sich dort keine Wespen niederlassen.
  5. Nach dem Essen im Freien Mund und Hände waschen. Das gilt vor allem bei Kindern.
  6. Nie direkt aus einer Flasche oder einer Dose trinken. Hier kann unbemerkt eines der Insekten hineinschlüpfen und die Gefahr eines gefährlichen Wespenstichs im Hals besteht.
  7. Wer Obstbäume im Garten hat, ist gut beraten, das Fallobst regelmäßig aufzulesen und gegebenenfalls zu entsorgen.
  8. Nicht barfuß auf Wiesen gehen.
  9. Bei der Gartenarbeit gilt besondere Obacht beim Ostpflücken oder Blumenschneiden.
  10. Nie zu nah an ein Wespennest herantreten. Fünf Meter gilt als respektvolle Grenze, damit die Tiere sich nicht gestört fühlen.

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Kann ein Wespenstich gefährlich werden?

Wie gefährlich sind Bienen- und Wespenstiche? – Grundsätzlich sind Bienen- und Wespenstiche zwar schmerzhaft aber harmlos: An der Einstichstelle kommt es zu einer lokalen Schwellung verbunden mit Schmerz und Juckreiz. Die Beschwerden klingen meist schon nach wenigen Stunden wieder ab.