Wann Sind Die Eisheiligen

29.08.2023 0 Comments

Wann sind die Eisheiligen und die kalte Sophie?

Eisheilige und Schafskälte Wetterbeobachtungen sind immer spannend. Neben Wettervorhersagen gibt es auch Bauernregeln, mit denen man schon lange vor den heutigen Wetterberichten versucht hat das Wetter vorherzusagen. Bestimmte Tage im Mai und Juni werden dabei „Lostage” genannt. Überprüfe selbst, ob diese Wetterregeln stimmen!

So gehts Wenn es dann soweit ist, schreibt man an jedem dieser Tage folgende Wetterkennzeichen in den Kalender:

Bauernregeln, die das Wetter vorhersagen sollen, sind oft an ein bestimmtes Datum oder an bestimmte Tage im Jahr gebunden. Manche dieser Tage habe auch spezielle Namen. Da gibt es zB die „Eisheiligen” von 11.-15. Mai. Diese fünf Tage sind nach Bischöfen und MärtyrerInnen benannt, die zwischen dem 3.

  1. Und 5. Jahrhundert gelebt haben: Mamertus (11.
  2. Mai), Pankratius (12.
  3. Mai), Servatius (13.
  4. Mai), Bonifatius (14.
  5. Mai) und Sophia (15.
  6. Mai, „Kalte Sophie” genannt).
  7. Nach diesen alten Wetterregeln sind bis Mitte Mai sehr kalte Tage, ja sogar Frost vorhergesagt und erst nach der „Kalten Sophie” soll der Frühling warm werden.

Der Spruch „Vor Bonifatius kein Sommer, nach Sophie kein Frost” zeugt davon.Ein anderer Begriff ist die „Schafskälte”. Sie lässt nach diesen alten Regeln Mitte Juni „frisch geschorene Lämmer in der Kälte zittern”. Alljährlich soll sich in dieser Zeit ein regnerisches, kaltes Wetter einstellen.Man markiert nun vorab diese Tage im Kalender: die Eisheiligen von 11.

Sonnenscheindauer: an wie vielen Stunden schien an diesem Tag die Sonne?Wolken: War der Himmel immer mit Wolken bedeckt oder nur zum Teil oder war es wolkenlos?Wind: War es windig? Haben sich zB die Baumwipfel bewegt?Temperatur: Die kann man selber messen oder in der Zeitung nachsehen.Niederschläge: Hat es geregnet oder geschneit?

Nun vergleicht man, ob die Bauernregeln gestimmt haben! War es wirklich kälter oder regnerischer als zuvor?Man kann auch überlegen, ob so alte Regeln heute überhaupt noch gelten können. Immerhin hat sich das Klima in den letzten Jahrzehnten verändert und auch das Wetter unterliegt dabei Veränderungen.

Hintergrundinfo Bauern- und Wetterregeln waren früher, als nur wenige Leute lesen konnten, mit vielen Zeichnungen in sog. „Mandlkalendern” (auch Bauernkalendern genannt) abgebildet. Aus Wetterbeobachtungen der Vergangenheit und bäuerlichen Erfahrungen wurden so Vorhersagen getroffen, um die Arbeiten in der Landwirtschaft (wie Aussaat, Mahd, Ernte usw.) planen zu können.

Bei den einzelnen Tagen waren auch Heilige abgebildet, die dann mit diesen Prophezeiungen verknüpft wurden. Heute hat die Meteorologie viele technische Möglichkeiten für Wetterprognosen. Gänzlich falsch sind aber die alten Wetterregeln nicht. Bekanntlich sind bereits ab Ende April bzw.

  1. Anfang Mai die Temperaturen bei uns recht hoch, werden aber immer wieder durch polare Kaltlufteinbrüche aus dem Norden unterbrochen.
  2. Wenn dann in einer klaren Nacht die Temperaturen stark absinken, kann dies zu Bodenfrost führen und die Saat oder schon blühende Pflanzen vernichten.
  3. Aber auch die „Kalte Sophie” bietet keine Garantie, dass es danach nicht noch kalt werden kann.

Ähnlich ist es auch mit der „Schafskälte” im Juni, bei der kaltfeuchte Luft aus Nordwesten in den Alpenraum einfließt und in höheren Lagen sogar Schnee bringen kann. Dieses Wetterphänomen tritt mit großer Regelmäßigkeit, aber nicht jährlich auf. Damit die zu dieser Zeit eventuell schon auf die Alm getriebenen Schafe nicht frieren, werden sie erst nach Mitte Juni geschoren.

Ist es bei den Eisheiligen immer kalt?

TERMIN & DATUM DER EISHEILIGEN – Wann finden die Eisheiligen statt? Jedes Jahr im Mai kündigen sich die Eisheiligen an. Obwohl Anfang Mai die Temperaturen in Mitteleuropa bzw. in Deutschland bereits relativ hoch sind, kann es an drei bzw. fünf Tagen in diesem Wonnemonat noch einmal sehr kalt werden und sogar zu Bodenfrost kommen.

Diese Frostphase wird auch Spätfrost oder der letzte Frühlingsfrost genannt. Die Eisheiligen heißen auch „die Wetterheiligen”, da sie eine Wetterveränderung mit sich bringen. Die Feststellung, dass sich das Wetter zwischen dem 11. und dem 15. Mai verändert, basiert auf Beobachtungen des Wetters über mehrere Jahrhunderte hinweg.

Zu den Eisheiligen kommt es immer im gleichen Zeitraum, nämlich zwischen dem 11. und dem 15. Mai. Jeder Tag dieser Maifröste (wie auch jeder andere Tag des Jahres) ist der Namenstag eines bestimmten katholischen Heiligen. Die Eisheiligen sind damit zwar mit der katholischen Kirche verbunden, aber kein kirchlicher Feiertag wie etwa Allerseelen oder der Totensonntag,

Nach der Kalenderreform im Jahr 1582, als man vom Julianischen zum Gregorianischen Kalender wechselte, rutschten die Eisheiligen etwa zehn Tage nach hinten auf den 23. Mai, sodass die Eismänner-Namenstage eigentlich nicht mehr getroffen werden. Im Jahr 2020 kamen die Eisheiligen jedoch pünktlich zum Termin: Am 11.

Mai 2020 traf eine Kaltfront auf Deutschland und während der nächsten Tage blieb es sehr kühl und feucht. Anders sah es 2021 aus: Während Anfang Mai in vielen Gebieten noch frostige Temperaturen herrschten, war der Kälteeinbruch bei Eintreten des Mamertus bereits vorüber und die Eisheiligen verliefen im Anschluss relativ mild. Termine der Eisheiligen in 2023. © Gartentraum.de

Wer gehört alles zu den Eisheiligen?

Wie heißen die Eisheiligen? – Zu den Wetterheiligen zählen Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophia bzw. die „kalte Sophie”:

Mamertus – ein Bischof im französischen Vienne (5. Jahrhundert) Pankratius – ein Märtyrer (4. Jahrhundert) Servatius – ein Bischof im belgischen Tongeren (4. Jahrhundert) Bonifatius – ein Sizilianischer Märtyrer (4. Jahrhundert) Sophia / Kalte Sophie – eine Märtyrerin in Rom (2. Jahrhundert)

In Norddeutschland gelten Mamertus, Pankratius und Servatius als Eisheilige. Im Süden und Südosten Deutschlands werden neben Pankratius und Servatius auch Bonifatius und die „Kalte Sofia” dazu gezählt.

Welche Eisheiligen Bauernregel?

Bauernregeln zu den Eisheiligen im Überblick – Es gibt unzählige Bauernregeln zu den Eisheiligen – wir zeigen dir bekanntesten Aussprüche:

Vor Bonifaz kein Sommer, nach der Sophie kein Frost. Pankraz, Servaz, Bonifaz machen erst dem Sommer Platz. Vor Nachtfrost du nie sicher bist, bis Sophie vorüber ist. Pankraz und Servaz sind zwei böse Brüder, was der Frühling gebracht, zerstören sie wieder. Servaz muss vorüber sein, will man vor Nachtfrost sicher sein. Pflanze nie vor der Kalten Sophie. Die kalte Sophie macht alles hie. Wenn’s an Pankratius friert, so wird im Garten viel ruiniert. Pankraz hält den Nackensteif, sein Harnisch klirrt von Frost und Reif. Pankratz und Urbanitag ohne Regen – versprechen reichen Erntesegen. Servaz muss vorüber sein, willst vor Nachtfrost sicher sein. Vor Servaz kein Sommer, nach Servaz kein Frost. Sophie man die Kalte nennt, weil sie gern kalt Wetter bringt. Kalte Sophie wird sie genannt, denn oft kommt sie mit Kälte daher gerannt.

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Wann ist die Schafskälte und wann sind die Hundstage?

Erst die Schafskälte, dann die Hundstage?! Schafskälte heisst dieser Temperatureinbruch deshalb, weil die Schafe traditionell nach den Eisheiligen geschert wurden und nun mit wenig Wolle auf der Haut herum laufen müssen und frieren. Der gute Hirte wird deshalb den Schafen gerne einen Faserpelz überziehen, während wir wieder die dicken Wollpullover hervor nehmen und uns auf die kommenden Hundstage freuen werden.

Wann friert es nachts nicht mehr?

Die Eisheiligen bezeichnen fünf Tage im Frühling: den 11. bis 15. Mai.

Was bringen die Eisheiligen?

Wie kalt werden die Eisheiligen 2023? Prognose macht wenig Hoffnung – „Vor Nachtfrost du nicht sicher bist, bis Sophie vorüber ist!” Gemeint ist die kalte Sophie, Sie fällt auf den 15. Mai und ist der letzte Tag der Eisheiligen, Aber bekommen die Menschen in Deutschland den kalten Hauch der Eisheiligen in diesem Jahr überhaupt zu spüren? Es bleibt unbeständig in Deutschland in den kommenden Tagen.

  1. Laut Dominik Jung von wetter.net zieht sich der Bodenfrost aber allmählich zurück.
  2. Die nächsten Tage werden meist frostfrei sein”, so der Diplom-Meteorologe im Gespräch mit wa.de zwei Tage vor Beginn der Eisheiligen.
  3. Der Mai fällt komplett ins Wasser”, so Jung weiter.
  4. Es wird also nicht noch einmal frostig, dafür aber ziemlich nass.

„Die nassen Tage bleiben scheinbar bis ins letzte Monatsdrittel erhalten.” Die Temperaturen werden tagsüber bei 15 bis 20 Grad und in der Nacht um die 10 Grad liegen. Die Zeit der Eisheiligen werden uns also vor allem eines bringen: Wetter mit viel Regen.

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Was sagen die Eisheiligen aus?

Bauernregel zu den Eisheiligen – Aus Beobachtungen des Wetters und der Jahreszeiten sind zu den Eisheiligen zahlreiche Bauernregeln entstanden. Die meisten dieser Bauernregeln sagen aus, dass die Eismänner die Ernte durch ihre Kälte zerstören und die Aussaat erst nach der kalten Sophie begonnen werden sollte. Das sind die bekanntesten Bauernregeln zu den Eisheiligen:

Mamertus, Pankratius, Servatius bringen oft Kälte und Verdruss. Pankraz, Servaz, Bonifaz machen erst dem Sommer Platz. Pankraz und Servaz sind zwei böse Brüder, was der Frühling gebracht, zerstören sie wieder. Servaz muss vorüber sein, will man vor Nachtfrost sicher sein. Vor Bonifaz kein Sommer, nach der Sophie kein Frost. Sophie man die Kalte nennt, weil sie gern kalt Wetter bringt. Mamerz hat ein kaltes Herz. Vor Nachtfrost du nie sicher bist, bis Sophie vorüber ist. Die kalte Sophie macht alles hie (Bayrisch: kaputt). Pflanze nie vor der kalten Sophie. Pankrazi, Servazi und Bonifazi sind drei frostige Bazi. Und zum Schluss fehlt nie die kalte Sophie.

Warum ist der Mai 2023 so kalt?

Turbulentes Wetter – Aber es gibt Turbulenzen beim Wetter, So kommt es in der ersten Hälfte noch häufiger zu teils markanten Wetterumschwüngen, mithilfe derer eine kühlere Wetterlage möglich ist. Meist geschieht das in einem gedehnten Zeitrahmen vom 8.

  • Bis 18. Mai.
  • Der Grund sind die jahreszeitlich noch kühlen Nordmeere.
  • Dabei erreicht der Sonnenstand eine Position, welche schon an die Sommermonate heranreicht.
  • Die enormen Temperaturgegensätze können nochmals für eine meridional verlaufende Großwetterlage und so kalte Luftmassen aus Skandinavien nach Deutschland führen.

Die ersten Sommertage mit Temperaturen jenseits der +25 Grad-Marke sind erst nach der zweiten Maidekade zu erwarten, So war das zumindest in den Zeiten vor der Klimaerhitzung. Zum Beginn der letzten Maidekade geht die Großwetterlage vom Frühling in den Sommer über, was im letzten Drittel in manchen Jahren hochsommerliche Temperaturen von mehr als +30 Grad zur Folge hatte.

Sind die Eisheiligen echt?

Was gibt es für Gärtner zu beachten? – Das Fazit ist, dass die Eisheiligen, egal ob laut Datum oder unter Berücksichtigung der kalendarischen Verschiebung, in den meisten bewohnten Regionen in Österreich, Deutschland und der Schweiz nahezu nie Frost bringen.

Temperaturen unter Null Grad Celsius treten in tiefen Lagen im gesamten Mai nur sehr selten auf. Dennoch gibt es in niederen Lagen durchaus noch die Möglichkeit für frostige Nächte. Statistisch besonders hervorzuheben sind österreichische Regionen wie das Mühlviertel, das Waldviertel sowie höher gelegene Täler wie Mürzzuschlag und Sillian.

Nach der ersten Maiwoche ist es üblicherweise bereits recht ungefährlich und die Jungpflänzchen dürfen in die Freiheit.

Warum heißen die Eisheiligen so?

Vorsicht Eisheilige – Worauf Gärtner im Mai besonders achten sollten – Ihren Namen verdanken diese Tage drei, je nach Region auch vier oder fünf Namenstagen von Heiligen im Monat Mai. Eisheilige, in manchen Gegenden auch «gestrenge Herren» oder «Eismänner» genannt, sind in ganz Mitteleuropa bekannt – im England als Ice Saints oder im französischen Sprachraum als Saints de glace.

Datum Name
11.05. Mamertus
12.05. Pankratius
13.05. Servatius
14.05. Bonifatius
15.05. Sophia (Kalte Sophie)

Dass diese Wetterkapriole Tradition hat, zeigt die alte Bauernregel, die sich noch auf den Julianischen Kalender bezieht, der 1582 reformiert wurde. Dadurch haben sich die Daten etwas verschoben, was bedeutet: Mamertus, Pankratius und ihre «Kollegen» Servatius, Bonifatius und die bei Gärtnern besonders gefürchtete Kalte Sophie verspäten sich meist etwas.

Warum heißt es die kalte Sophie?

Wann ist die Kalte Sophie und welche Bedeutung hat sie? – Die “Kalte Sophie” ist am 15. Mai und markiert als letzte Eisheilige das Ende der frostigen Temperaturen und gilt in weiten Teilen Deutschlands als Startsignal für die Pflanzung frostempfindlicher Beet- und Balkonpflanzen,

Vor Nachtfrost du nie sicher bist, bis Sophie vorüber ist. Sophie man die Kalte nennt, weil sie gern kalt’ Wetter bringt. Pflanze nie vor der Kalten Sophie. Oft hat Sophie Frost gebracht und manche Pflanze totgemacht.

Was ist wenn es bei Sophie regnet?

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22. Mai 2019, 08:51 Uhr 1

Keine guten Aussichten! 15. Mai: Eine alte Bauernregel besagt, wenn es am Tag der “kalten Sophie” (15.Mai) regnet, regnet es 40 Tage. Die kalte Sophie, die bringt zum Schluss ganz gern noch einen Regenguss. Andererseits heißt es: Regen im Mai, gibt für das ganze Jahr Brot und Heu. Heuer hat es am 15. Mai geregnet. (Zahl der Woche)

Was hat der Siebenschläfer mit dem Wetter zu tun?

Siebenschläfertag: Was ist dran an der Bauernregel? Stand: 27.06.2023, 17:50 Uhr Heute, am 27. Juni, ist Siebenschläfertag. Aber bleibt das Wetter tatsächlich die nächsten sieben Wochen so, wie es die Bauernregel besagt? Das sagen Meteorologen. Einer alten Bauernregel nach entscheidet sich am Siebenschläfertag angeblich, wie das in den nächsten sieben Wochen wird. Bekannt sind folgende Sprüche:

“Das Wetter am Siebenschläfertag noch sieben Wochen bleiben mag.””Wie das Wetter am Siebenschläfer sich verhält, ist es sieben Wochen lang bestellt””Scheint am Siebenschläfer Sonne, gibt es sieben Wochen Wonne.””Werden die sieben Schläfer nass, regnet’s noch lange Fass um Fass.””Wenn’s am Siebenschläfer gießt, sieben Wochen Regen fließt.”

Am Nachmittag war es mal sonnig, mal zeigten sich lockere und dünne, manchmal auch kompakte Wolkenfelder am Himmel. Meist blieb es trocken. Nur vereinzelt bildeten sich Schauer, vor allem im Mindener Land und Lipperland waren auch kurze Gewitter möglich.

  1. Bei Höchstwerten von 21 bis 24, im Bergland 16 bis 20 Grad wehte ein schwacher bis mäßiger West- bis Nordwestwind mit frischen bis starken Böen.
  2. Und so soll nun das Wetter in den nächsten Wochen bleiben? Meteorologen schütteln den Kopf.
  3. Man könne nicht an einem Tag das Wetter der nächsten sieben Wochen festmachen, heißt es dazu vom Deutschen Wetterdienstes.

Aber: Betrachte man die Witterung Ende Juni/Anfang Juli (27. Juni bis 8. Juli), hat die Siebenschläferregel im Vergleich zu anderen Bauernregeln eine relativ hohe Trefferquote: ” Statistische Auswertungen ergaben, dass die Eintrittswahrscheinlichkeit der Siebenschläferregel bei der erstgenannten Schönwetter-Variante zwischen 55 und 60 Prozent liegt, bei unbeständigen Westwetterlagen trifft die Bauernregel sogar mit 62 bis 70 Prozent zu “, so der Deutsche Wetterdienst.

  1. Dabei sei die Trefferquote im Alpenvorland höher als in Norddeutschland.
  2. Mit dem gleichnamigen Nagetier hat der Siebenschläfertag übrigens nichts zu tun.
  3. Der Legende nach geht der Name auf sieben schlafende Brüder zurück.
  4. Die jungen Männer, die wegen ihres christlichen Glaubens verfolgt wurden, sollen im Jahr 251 in eine Höhle bei Ephesus (heute Türkei) geflohen sein.

Dort wurden sie eingemauert. Sie fielen in einen Schlaf und sollen nach fast 200 Jahren zufällig entdeckt worden sein, und zwar lebend. Die sieben Brüder gaben der Bauernregel den Namen. Am 27. Juni ist der katholische Gedenktag für die Männer hierzulande.

Das ursprüngliche Datum hat sich nach der gregorianischen Kalenderreform im Jahr 1582 um einige Tage verschoben. Eigentlich wäre der Siebenschläfertag erst am 7. oder 8. Juli. Christlicher Ursprung Eigentlich hat der Name des Tages nichts mit dem Tier zu tun, sondern mit einer christlichen Geschichte über sieben Jungen.

Die flohen im Zeitalter der Christenverfolgung vor ihren Feinden in eine Höhle bei Ephesos. Dort wurden sie von ihren Verfolgern eingemauert. Sie flehten Gott an, ihnen zu helfen. Der ließ sie fast 200 Jahre lang schlafen. Am 27. Juni 446 wurden sie entdeckt und waren vor ihren Verfolgern sicher.

  • Sie galten von da an als Schutzpatron der Schlaflosen.
  • Christlicher Ursprung Eigentlich hat der Name des Tages nichts mit dem Tier zu tun, sondern mit einer christlichen Geschichte über sieben Jungen.
  • Die flohen im Zeitalter der Christenverfolgung vor ihren Feinden in eine Höhle bei Ephesos.
  • Dort wurden sie von ihren Verfolgern eingemauert.

Sie flehten Gott an, ihnen zu helfen. Der ließ sie fast 200 Jahre lang schlafen. Am 27. Juni 446 wurden sie entdeckt und waren vor ihren Verfolgern sicher. Sie galten von da an als Schutzpatron der Schlaflosen. Winterschlaf Der Siebenschläfer ist ein mausähnlicher, kleiner Nager aus der Familie der Bilche.

  1. Er heißt so, weil er angeblich sieben Monate Winterschlaf hält.
  2. Aber eigentlich sind es sogar mehr.
  3. Er beginnt im September/Oktober und endet im Mai/Juni.
  4. Winzig klein Vier bis fünf Junge bekommt ein Siebenschläfer-Weibchen.
  5. Die Jungen werden blind und nackt im Juli/August geboren.
  6. Nach der Geburt wiegen sie ungefähr vier Gramm.

Genau so viel wie ein Stück Würfelzucker. Meisterspringer Weil sie in ihrem Lebensraum oft von Ast zu Ast hüpfen und in großen Höhen leben, sind Siebenschläfer richtig gute Springer: bis zu sechs Meter weit können sie zielsicher springen. Zum Vergleich: Der Weltrekord der Männer liegt bei fast neun Metern – mit 50 Metern Anlauf.

  1. Senkrechtstarter Damit der Siebenschläfer senkrechte Flächen gut hochkommt, hat er an seinen Pfoten Sohlenballen.
  2. Die funktionieren wie Saugnäpfe, zusätzlich haftet daran ein klebriges Sekret, das ihnen hilft die Bäume hochzuklettern.
  3. Sonne oder Regen Das Wetter am 27.
  4. Juni soll die Großwetterlage für den ganzen Sommer bestimmen.

Für Bauern war das Datum früher eine Orientierung. Ob die Voraussagen am Siebenschläfertag stimmen, beschäftigt seit Beginn der Wetteraufzeichnungen auch die Meteorologen: Beobachtungen zeigen, dass sich dann das Wetter einpendelt. Das stimmt vor allem in Süddeutschland.

Und manchmal auch gar nicht. Schwanz ab Bei Gefahr kann der Siebenschläfer seinen Schwanz abwerfen. Die Haut reißt an einer bestimmten Stelle und wird somit vom Körper abgezogen. Aber keine Angst! Der Schwanz wächst wieder nach! Makaberer Name Im Englischen heißt der Siebenschläfer auch „edible dormouse”, was so viel wie „essbare Schlafmaus” heißt.

Das ist nicht verwunderlich: Früher wurden die grauen Tierchen öfter gegessen. Bei den Römern galten sie sogar als Delikatesse! Alarm! Einbrecher! Der Siebenschläfer ist nachtaktiv. Dabei kratzt, scharrt, fiept und poltert er so laut herum, dass er mitunter schon mit vermeintlichen Einbrechern verwechselt wurde.

Wie wird der Sommer 2023 in Deutschland?

August: Wie wird das Wetter im Sommer 2023 in Deutschland? – Der Juni 2023 fiel mit 18,5 Grad um 3,1 Grad mal wieder deutlich zu warm aus. Auch der Juli 2023 war nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zu warm. Das Temperaturmittel lag mit 18,7 Grad Celsius um 1,8 Grad über dem Juli-Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Auch das europäische ECMWF-Modell zeigt vor allem in den ersten beiden Augustwochen in ganz Deutschland zu niedrige Temperaturen an, danach soll es wärmer weitergehen. Auch Hitze mit Temperaturen über 30 Grad ist dann nochmal möglich, wie wir im 16-Tage-Wettertrend zu Beginn des Artikels beleuchten.

Wie nennt man die Kälte im Juli?

Eisheilige, Schafskälte und Siebenschläfer: Das bedeuten die alten Bauernregeln | Das Erste Ihren Ursprung haben Bauernregeln im Mittelalter. Besonders für Bauern spielt das Wetter eine große Rolle. Da damals jedoch noch keine genauen Wetter-Prognosen möglich waren, beobachteten sie das Wetter genau und versuchten Regelmäßigkeiten festzustellen.

Aus diesen langjährigen Wetterprognosen entstanden die Bauernregeln. Da viele der Regeln noch vor der Kalenderreform 1582 entstanden, stimmen nicht alle Termine mit der heutigen Zeitrechnung überein. Zudem können sich die Bauernregeln regional unterscheiden. Genaue Prognosen können sie also nicht geben, dennoch lässt sich anhand der Regeln ein erster Trend erkennen.

Die Eisheiligen sorgen vom 11. bis zum 15. Mai häufig für Kälteeinbrüche in Deutschland. Erst bringen die Eisheiligen Mamertus, Pankratius und Servatius vom 11. bis zum 13. Mai arktische Kaltluft aus dem Norden. Am 14. und 15. Mai erwischen Bonifatius und die kalte Sophie auch Süddeutschland.

“Vor Nachtfrost du nie sicher bist, bis Sophie vorüber ist” lautet das Sprichwort. Viele Pflanzen sollten erst nach den fünf Eisheiligen ins Freie gesetzt werden, damit sie nicht in ihrer frostempfindlichen Wachstumsphase dem Kälteeinbruch ausgesetzt sind. Auch wenn die Eisheiligen nicht immer zur gleichen Zeit auftreten, sind sie dennoch eine gute Orientierung für Gärtner, ab wann im Mai gepflanzt werden kann.

Vom 4. bis zum 20. Juni spricht man von der Schafskälte. In dieser Zeit wird es durch einfließende Polarluft häufig kalt und feucht. Tatsächlich liegt die Wahrscheinlichkeit für kaltes und wechselhaftes Wetter vom 10. bis zum 12. Juni bei 80 Prozent, für Niederschlag bei etwa 55 Prozent.

Im Juni sind die Schafe normalerweise schon geschoren. Deshalb kann der Kälteeinbruch für sie durchaus gefährlich werden. Daher kommt auch der Name Schafskälte. “Ist der Siebenschläfer nass, so regnet’s ohne Unterlass”, lautet die Bauernregel. Am 27. Juni ist Siebenschläfertag. Wenn es an diesem Tag oder in der anschließenden Woche regnet, soll auch die nächsten sieben Wochen schlechtes Wetter herrschen.

Laut dem Deutschen Wetterdienst liegt die Wahrscheinlichkeit für kühles Wetter in dieser Zeit bei 70 Prozent, für Regen bei 62 Prozent. Im Zeitraum vom 23. Juli bis zum 23. August herrschen die Hundstage. Sie stehen für brütende und anhaltende Hitze. Benannt wurden sie nach dem Stern Sirius, der Teil des Sternbilds “Großer Hund” ist.

Die alten Ägypter wussten, sobald Sirius gemeinsam mit der Sonne auf und unter ging, bedeutete das eine Hitzewelle. Mittlerweile hat sich das Hochdruckgebiet zeitlich ein bisschen verschoben, die heißesten Tage des Jahres sind nun aus meteorologischer Sicht Anfang Juli. Zum Altweibersommer kann vielerorts noch mal die Badehose ausgepackt werden.

Im Frühherbst kommt häufig zwischen Mitte September und Anfang Oktober ein Hochdruckgebiet. Es bringt sommerliche Temperaturen am Tag und kühle Nächte. Die Bezeichnung stammt vom altdeutschen Wort “weiben” ab. Das bezeichnete das Knüpfen von Spinnweben.

Nach einer klaren Nacht sieht man am frühen Morgen den Tau in den Spinnenweben, welche dadurch wie silbernes Haar glitzern. Damals glaubte man, dass das “Haar” von den Parzen stammte. Sie galten in der germanischen Mythologie als Schicksalsgöttinnen, die die Lebensfäden der Menschen spannen. BRISANT / Deutscher Wetterdienst/ (Dieser Beitrag wurde erstmals am 1.

April 2022 veröffentlicht.) : Eisheilige, Schafskälte und Siebenschläfer: Das bedeuten die alten Bauernregeln | Das Erste

Wie warm wird es im Sommer 2023?

Prognose: Der Sommer 2023 wird noch heißer als im Vorjahr – Der Sommer 2022 galt schon als absoluter Hitze-Sommer mit Rekordtemperaturen, welche die 40-Grad-Marke überschritten. Der diesjährige Hitze-Sommer soll sogar noch heißer werden. Aktuell stehen die Prognosen bei etwa 1 bis 2 Grad wärmeren Temperaturen als zuvor.

  1. Da es sich hierbei um eine Trendanalyse handelt, müssen wir nicht unbedingt mit Hitze um die 40 Grad rechnen.
  2. Es kann sein, dass sich die heißen Tage bei 30 bis 35 Grad befinden und die Nacht oder der Tag wärmer ist als in vergangen Jahren.
  3. Mit viel Hitze kommt auch viel Trockenheit beim Wetter: Die Niederschläge sollen sich vor allem in den ersten zwei Sommermonaten mehr als gering halten.

Ab August scheint sich die Wetterlage jedoch nochmals zu wenden. Geheim-Tipp: Nie wieder Schwitzen dank Apfelessig – so funktioniert’s!

Kann man besser schlafen wenn es kalt ist?

Schlafzimmer Temperatur: Was ist die optimale Schlaftemperatur? – „Die” optimale Temperatur zum Schlafen gibt es nicht. Mediziner sind sich allerdings einig : Zwischen 16 und 19 Grad sollte sie liegen. Schlafexpertin Christine Lenz ist der Meinung, dass das Schlafzimmer durchaus auch ein bisschen kühler als 16 Grad sein darf.

„Kalte Temperaturen beim Schlafen bringen gesundheitliche Vorteile: Der Körper regeneriert besser, wir schlafen ruhiger.” Wichtig ist dabei: „Der Körper, vor allem die Extremitäten, dürfen nicht auskühlen. Deshalb empfehle ich meinen Patienten und Patientinnen, mit Socken, Schal und Mütze ins Bett zu gehen”.

Die Verbraucherzentrale rät: „Auch in wenig genutzten Räumen sollte die Temperatur nicht unter 14 bis 16 °C sinken, da sonst Feuchtigkeit kondensiert”. Schlussendlich hängt die optimale Schlaftemperatur von den individuellen Vorlieben – und der Dicke deiner Bettdecke – ab. Foto: CC0 Public Domain- Unsplash/ Anna Dudkova Egal ob im Sommer oder im Winter: Manche schwören drauf, bei offenem Fenster zu schlafen. Nachts zu lüften hat durchaus Weiterlesen

Wie wird Mai 2023?

Blick über die Rapsfelder in Falkenberg © DWD Zoom Offenbach, 30. Mai 2023 – Der Mai 2023 war in Deutschland etwas zu warm, deutlich zu trocken und sonnenscheinreich. Die zahlreichen Niederschläge der vorhergehenden Monate setzten sich nicht fort. Ziemlich nass und zeitweise auch drückend schwül blieb es in den ersten beiden Dekaden vor allem im Westen und Süden. Im Nordosten dominierte dagegen seit Monatsbeginn starke Trockenheit. Am Monatsende wurde es bundesweit trocken und ausgesprochen sonnig. Am Pfingstfest konnte bestes Ausflugswetter genossen werden, wie der Deutsche Wetterdienst ( DWD ) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2 000 Messstationen mitteilt. In der zweiten Monatshälfte große Temperatursprünge Der Temperaturdurchschnitt lag im Mai 2023 mit 13,1 Grad Celsius ( °C ) ein Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 und entsprach dem Mittel der aktuellen und wärmeren Vergleichsperiode 1991 bis 2020. Mit leichten Frösten legte der Wonnemonat einen Kaltstart hin. Barth in Vorpommern registrierte am 4. mit -3,2 °C den tiefsten Wert in Deutschland. Tagsüber folgte im Oberrheingraben der erste Sommertag des Jahres. Die höchste Maitemperatur meldete Waghäusel-Kirrlach, zwischen Karlsruhe und Heidelberg, am 22. mit 29,9 °C, Vielerorts war es auch bereits am 21. sommerlich warm. Dieser zweitägige „Wärmeberg” wurde von einer etwa zehn Grad kühleren Witterung flankiert. So lagen die bundesweit gemittelten Höchsttemperaturen um den 17. und am 24. bei gerade 15 °C, An Pfingsten kletterten die Tagesmaxima dann wieder in den frühsommerlichen Bereich. Trockener Wonnemonat mit extremer Niederschlagsarmut im Nordosten Im Mai fielen mit rund 45 Litern pro Quadratmeter ( l/m² ) nur rund 64 Prozent des Niederschlags der Referenzperiode 1961 bis 1990 (71 l/m² ). Im Vergleich zu 1991 bis 2020 erreichte die Menge auch nur etwa 63 Prozent des Solls. Während im Süden und Westen in den ersten beiden Monatsdekaden feuchtwarme Luftmassen zeitweise für ordentlich Regen und teils heftige Gewitter sorgten, verschärfte sich im Nordosten bei mehrheitlich niederschlagsfreien östlichen Winden die Trockenheit. Altmark, Mecklenburgische Seenplatte und Vorpommern meldeten in den vergangenen 31 Tagen teilweise keine 5 l/m² Niederschlag. Sehr nass war der Mai hingegen in den westlichen Mittelgebirgen und vor allem an den Alpen. Hier fielen an teils über 20 Niederschlagstagen gebietsweise mehr als 200 l/m², Bischofswiesen-Winkl im Berchtesgadener Land meldete allein am 16. einen Tagesniederschlag von 106,2 l/m² und damit den deutschlandweiten Spitzenwert im Mai 2023. Zunächst nur im Nordosten, zum Monatsende dann überall sehr sonnig Mit etwa 244 Stunden überstieg die Sonnenscheindauer im Mai ihr Soll von 202 Stunden (Periode 1961 bis 1990) um etwa ein Fünftel. Im Vergleich zu 1991 bis 2020 betrug die positive Abweichung knapp 15 Prozent. Anfänglich befand sich der Nordosten der Republik auf der Sonnenseite. Gebietsweise wurden bis Monatsende über 300 Stunden gemessen. Um Pfingsten strahlte die Sonne dann landesweit mit Tagesummen von bis zu 15 Stunden. Das Wetter in den Bundesländern im Mai 2023 (In Klammern finden Sie die vieljährigen Mittelwerte der internationalen Referenzperiode 1961-1990. Der Vergleich aktueller mit diesen vieljährigen Werten ermöglicht eine Einschätzung des längerfristigen Klimawandels) Baden-Württemberg: Am 4. wurden im Oberrheingraben die ersten Sommertage des Jahres gemessen. Waghäusel-Kirrlach, zwischen Heidelberg und Karlsruhe, erlebte am 22. mit 29,9 °C die deutschlandweit höchste Temperatur. Die Monatsmitteltemperatur lag bei zu milden 13,6 °C (11,9 °C ). Die Niederschlagsverteilung erfolgte im Südwesten sehr ungleichmäßig. Während im Schwarzwald und Allgäu örtlich über 150 l/m² fielen, blieb es in der Metropolregion Stuttgart mit um 25 l/m² deutlich zu trocken. In der Bilanz lag der Mai bei 60 l/m² (96 l/m² ). Die Sonne schien 205 Stunden (189 Stunden) – letzter Platz unter den Bundesländern. Bayern: Im Freistaat präsentierte sich der Mai 2023 mit 13,3 °C (11,7 °C ) milder als üblich. Am 5. trat der erste Sommertag des Jahres, gemessen in Rosenheim und Aldersbach-Kriestorf, auf. Am Abend des selbigen Tages produzierte eine Superzelle im Landkreis Fürstenfeldbruck bis zu vier Zentimeter große Hagelkörner. Insgesamt war in Bayern ein deutliches Niederschlagsgefälle zwischen Alpen (> 200 l/m² ) und Unterfranken (< 20 l/m² ) zu beobachten. Bischofswiesen-Winkl im Berchtesgadener Land meldete am 16. einen Tagesniederschlag von 106,2 l/m² und damit den deutschlandweiten Spitzenwert im Mai 2023. Im Flächenmittel fielen unterdurchschnittliche 69 l/m² (90 l/m² ). Trotzdem reichte es für den zweiten Platz der nassesten Regionen. Bei der Sonnenscheindauer von 220 Stunden (194 Stunden) war Bayern Vorletzter im Bundeslandranking. Berlin: Der Wonnemonat 2023 brachte der Hauptstadt nahezu nonstop Sonnenschein. Mit knapp 310 Stunden - ein deutliches Plus gegenüber dem Sollwert von 226 Stunden - wurden ungewöhnliche viele Sonnenstunden erfasst. Entsprechend rar machte sich der Mainiederschlag mit dürren 13 l/m², Dieser Wert entsprach nur etwa einem Viertel des Klimamittels (54 l/m² ). Die Mitteltemperatur lag bei 14,3 °C (13,6 °C ). Berlin war damit die zweitwärmste und zweitsonnigste Region. Brandenburg: Brandenburg fiel mit nur 13 l/m² (54 l/m² ) als eine sehr niederschlagsarme Region auf. Ein Blick ins DWD -Archiv zeigt, dass es sich dort um den dritttrockensten Mai seit Messbeginn handeln könnte. Auch die Sonnenscheindauer konnte sich mit 290 Stunden sehen lassen. Das Plus zum Klimamittel (224 Stunden) betrug knapp 30 Prozent. Die Maitemperatur fiel mit 13,5 °C (13,1 °C ) hingegen kaum aus dem Rahmen. Bremen: Der Wonnemonat 2023 bescherte den Bremern milde 13,0 °C (12,4 °C ) und sonnige 220 Stunden (205 Stunden). Die größte Abweichung aber zeigte die Niederschlagsmenge: So sind in den vergangenen 31 Tagen gerade 21 l/m² statt der üblichen 60 l/m² gefallen. Hamburg: „Sonnig und viel zu trocken bei überdurchschnittlichem Temperaturniveau", so die knappe Maibilanz des DWD für die Hansestadt. Quantitativ ließen sich 255 Stunden (213 Stunden), 23 l/m² (58 l/m² ) und 13,1 °C (12,4 °C ) konstatieren. Am 21. gab es mit 25,8 °C in der Metropole den ersten Sommertag des Jahres. Hessen: Anders als von den meisten gefühlt war der Mai 2023 in Hessen mit 13,4 °C milder als im Schnitt (12,1 °C ). Der erste Sommertag (≥ 25 °C ) wurde auf den 21. datiert. Am 22. stiegen die Höchstwerte sogar auf bis zu 29 °C, Dieses kurze „Sommerintermezzo" endete aber am Abend des 22. mit teils heftigen Starkregengewittern. Im Landkreis Darmstadt-Dieburg sowie im Lahn-Dill-Kreis rückte die Feuerwehr zu hunderten Einsätzen aus. Driedorf, Lahn-Dill-Kreis, meldete in 26 Minuten 25 l/m², In der Fläche blieb der Mai mit 45 l/m² (71 l/m² ) deutlich zu trocken. Die letzte Monatswoche zeigte sich sehr sonnig, sodass der Mai auf 245 Sonnenstunden (194 Stunden) kam. Mecklenburg-Vorpommern: Hier im Nordosten fielen gerade einmal 10 l/m² - nur ein Fünftel des Solls von 51 l/m², In der Mecklenburgischen Seeplatte erreichten die Monatsmengen teilweise keine 5 l/m², Entsprechend musste die zweithöchste Waldbrandstufe ausgerufen werden. Bemerkenswert war auch die Sonnenscheindauer von gut 310 Stunden (235 Stunden). An der Küste wurden teilweise über 340 Stunden gemessen. Das Bundesland war damit, so der DWD, das sonnigste und trockenste im Mai 2023. Auffällig war der Nordosten auch bei der Temperatur. Am 4. meldete Barth mit -3,1 °C das bundesweite Minimum im Mai. Die Gebietsmitteltemperatur lag aber zum Ende des Monats bei 12,4 °C (11,9 °C ), was dennoch für den Titel „zweitkühlstes Bundesland" neben Thüringen reichte. Niedersachsen: In Niedersachsen schloss der Mai mit 12,7 °C (12,3 °C ) und deutlich zu trockenen 36 l/m², was nur knapp 60 Prozent des Solls (61 l/m² ) entspricht. Die Sonne strahlte 235 Stunden (202 Stunden). Nordrhein-Westfalen: In NRW erreichte die Mitteltemperatur 13,2 °C (12,4 °C ). Am 21. und 22. wurde es nicht nur sommerlich warm, sondern auch schwüler. Am Abend des 22. bildeten sich unwetterartige Starkregengewitter vor allem über den östlichen Landesteilen. Schmallenberg-Sellinghausen im Sauerland registrierte innerhalb einer Stunde fast 45 l/m², In der Fläche brachte der Mai 70 l/m² (72 l/m² ). Nordrhein-Westfalen war das nasseste Bundesland, in dem sich die Sonne trotzdem noch 230 Stunden (190 Stunden) zeigen konnte. Rheinland-Pfalz: In Rheinland-Pfalz war der Mai 2023 mit 13,6 °C (12,2 °C ) wärmer als normal. Am 4. hatte der erste Sommertag des Jahres, gemessen in Trier-Zewen, seinen Auftritt. Während in der ersten Monatshälfte der Regen dominierte, übernahm in der zweiten Maihälfte die Sonne das Ruder. In der Monatsbilanz standen mit 50 l/m² (70 l/m² ) eine unterdurchschnittliche Niederschlags- und mit 250 Stunden (191 Stunden) eine überdurchschnittliche Sonnenscheinausbeute. Saarland: Das Saarland war mit 14,4 °C (12,5 °C ) das wärmste Bundesland. Dürftig war die Niederschlagsmenge im Mai. Sie lag im Flächenmittel mit nur 34 l/m² nicht einmal bei der Hälfte des Solls (79 l/m² ). Im Gegenzug ging die Sonnenscheindauer ordentlich rauf und erzielte 265 Stunden (199 Stunden). Sachsen: Auch in Sachsen präsentierte sich der Mai 2023 von seiner trockenen Seite.22 l/m² (67 l/m² ) fielen unter dem Strich. Dafür gab es reichlich Sonnenschein, welcher sich im Monatsverlauf auf 265 Stunden (201 Stunden) summierte. Weniger auffällig verhielt sich die Temperatur mit 12,4 °C (12,3 °C ). Sachsen-Anhalt: Hier brachte der Mai 2023 außergewöhnlich wenig Niederschlag. Nur 13 l/m² und damit 25 Prozent des Klimawertes von 52 l/m² wurden in der Fläche ermittelt. In der Altmark und generell entlang der Elbe wurden gebietsweise keine 5 l/m² erfasst. Häufiger als üblich kam die Sonne mit 260 Stunden (206 Stunden) zum Vorschein. Dafür blieb die Mitteltemperatur mit 13,1 °C (12,8 °C ) im Normalbereich. Schleswig-Holstein: Der äußerte Norden Deutschlands war im Mai mit 12,0 °C (11,5 °C ) die kühlste Region. Trotzdem wurde es am 22. auch hier sommerlich warm. Grambek, etwa 30 km südlich von Lübeck, registrierte sogar 28,1 °C, Im Flächenmittel fielen dürftige 28 l/m² (54 l/m² ). Im Südosten und Osten Schleswig-Holsteins erreichten die Monatsmengen nur selten 20 l/m², Richtung Nordsee fielen gebietsweise über 40 l/m², Die Sonne schien 250 Stunden (223 Stunden). Thüringen: Thüringen war mit 12,4 °C (11,7 °C ) neben Mecklenburg-Vorpommern das zweitkühlste Bundesland im Mai. Sommerlich warm, wenn auch nur kurz, wurde es am 21. und 22. Jena Sternwarte meldete 28,6 °C, Nach den nassen Vormonaten März und April war der Mai 2023 mit mageren 25 l/m² (66 l/m² ) ein Negativ-Ausreißer. Die Sonne zeigte sich 245 Stunden (195 Stunden). Alle in dieser Pressemitteilung genannten Monatswerte sind vorläufige Werte. Die für die letzten drei Tage des Monats verwendeten Daten basieren auf Prognosen. Bis Redaktionsschluss standen nicht alle Messungen des Stationsnetzes des DWD zur Verfügung. Hinweis: Die bundesweiten Spitzenreiter bei Temperatur, Niederschlag und Sonnenscheindauer finden Sie jeweils am zweiten Tag des Folgemonats als „Thema des Tages" unter www.dwd.de/tagesthema, Einen umfassenden klimatologischen Rückblick und eine Vorschau finden Sie ab dem 10. des Folgemonats unter www.dwd.de/klimastatus,

Wann ist Siebenschläfer und wann ist die Schafskälte?

Wann ist der Siebenschläfertag 2023? – Wie viele andere Lostage im Bauernkalender, beispielsweise die Eisheiligen oder die Schafskälte Anfang Juni sowie die Hundstage zwischen Mitte Juli und Mitte August, ist auch der Siebenschläfertag ein Wetterphänomen. Offiziell gilt der 27. Juni als Siebenschläfertag. Doch welche Wetterweisheiten sagt man über dieses Datum?

Wer sind die drei Eisheiligen?

Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und die „kalte Sophie’. In regelmäßiger Wiederkehr treten in diesen Tagen Nachtfröste auf. Der Bauer fürchtet um seine Saaten.

Was sagen die Eisheiligen aus?

Bauernregel zu den Eisheiligen – Aus Beobachtungen des Wetters und der Jahreszeiten sind zu den Eisheiligen zahlreiche Bauernregeln entstanden. Die meisten dieser Bauernregeln sagen aus, dass die Eismänner die Ernte durch ihre Kälte zerstören und die Aussaat erst nach der kalten Sophie begonnen werden sollte. Das sind die bekanntesten Bauernregeln zu den Eisheiligen:

Mamertus, Pankratius, Servatius bringen oft Kälte und Verdruss. Pankraz, Servaz, Bonifaz machen erst dem Sommer Platz. Pankraz und Servaz sind zwei böse Brüder, was der Frühling gebracht, zerstören sie wieder. Servaz muss vorüber sein, will man vor Nachtfrost sicher sein. Vor Bonifaz kein Sommer, nach der Sophie kein Frost. Sophie man die Kalte nennt, weil sie gern kalt Wetter bringt. Mamerz hat ein kaltes Herz. Vor Nachtfrost du nie sicher bist, bis Sophie vorüber ist. Die kalte Sophie macht alles hie (Bayrisch: kaputt). Pflanze nie vor der kalten Sophie. Pankrazi, Servazi und Bonifazi sind drei frostige Bazi. Und zum Schluss fehlt nie die kalte Sophie.

Wie kalt werden die Eisheiligen 2023?

Eisheilige 2023: So ist die Wettervorhersage – Bisher sieht es nicht so aus, als würde es an den Eisheiligen in diesem Jahr noch einmal empfindlich kalt werden: Laut dem Deutschen Wetterdienst werden vom 11. bis zum 15. Mai Temperaturen von bis zu 22 Grad erwartet.