Wann Dürfen Sie Nicht Auf Dem Rechten Fahrstreifen Parken

29.08.2023 0 Comments

Wann darf man nicht auf dem rechten Fahrbahnrand Parken?

Rechtsparkgebot gilt das immer Wissensecke Die Baumscheibe ist kürzer als 5 Meter, damit ragt das Fahrzeug in die regulären Parkplätze rein. © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Straßenverkehrsamt Eigentlich klingt es doch ganz einfach: Zum Halten und Parken muss so weit wie möglich rechts heran gefahren werden.

Das heißt, entweder ist an den rechten Fahrbahnrand (in Fahrtrichtung) oder (wenn vorhanden) auf den Seitenstreifen zu parken. In Einbahnstraßen oder wenn rechts Schienen verlegt sind, darf auch links gehalten und geparkt werden. Sowohl beim Parken in zweiter Reihe als auch wenn das Fahrzeug zu weit in der Fahrbahn steht, entsteht eine Behinderung für den fließenden Verkehr.

Deshalb ist das Parken in zweiter Reihe verboten. Ebenso soll der Abstand zwischen dem Fahrbahnrand und dem geparkten Fahrzeug nicht mehr als 50 cm betragen. Warum bekommt man manchmal Knöllchen wenn man doch mit gutem Gewissen am rechten Fahrbahnrand geparkt hat? Die Antwort ist ganz einfach: Nicht immer ist ein Fahrbahnrand vorhanden, an dem geparkt werden darf, auch wenn es auf den ersten Blick so aussehen mag.

  • Wann aber ist ein vermeintlicher Fahrbahnrand gar keiner? Dazu haben wir einige Beispiele für Sie: Wendekehren (U-förmige Kurven) sind zum Beispiel keine eigenständigen Fahrbahnen, sondern ein Teil einer Kreuzung.
  • Somit haben Sie keinen Fahrbahnrand im Sinne der Straßenverkehrs-Ordnung.
  • In Wendekehren ist das Parken also – sowohl an den Innen- wie auch an den Außenkanten – verboten.

Auch Verkehrsinseln stellen keinen Fahrbahnrand dar. Ist rechts neben der Fahrbahn ein Sonderweg (zB. Radweg) mittels einer durchgezogenen Linie – wie zum Beispiel ein Radweg – abgeteilt, darf links davon nicht geparkt werden. Neben Baumscheiben, die in den Seitenstreifen eingelassen sind, kann das Parken ebenfalls verboten sein.

Dies ist dann der Fall, wenn sie kürzer als 5 Meter sind. Erst ab 5 Metern Länge stellen die Baumscheiben einen eigenständigen Fahrbahnrand dar und darf beparkt werden. Grundsätzlich gilt: Egal wie groß ein Fahrzeug ist, es unterliegt auf jeden Fall den Regeln der Straßenverkehrs-Ordnung. Jedoch wird der Parkraum in Großstätten wie Frankfurt am Main immer knapper.

Viele Kleinstwagenbesitzerinnen und -besitzer nutzen deswegen kleine Parkplatz-Lücken aus und stellen Ihre Autos quer zur Fahrtrichtung ab. Auch wenn dies nicht erlaubt ist, kann dies von der Verkehrsüberwachung toleriert werden. Schließlich steht in der Straßenverkehrs-Ordnung, dass platzsparend geparkt werden muss.

  1. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass quer geparkte Kleinstwagen die Fahrbahn am rechten Fahrbahnrand nicht mehr einengen als andere abgestellte Fahrzeuge.
  2. Gleiches gilt für das Gehwegparken.
  3. Da Kleinstwagen, so klein sie auch sein mögen, in der Praxis jedoch meistens länger als normal große PKW breit sind, kann nicht davon ausgegangen werden, das das Parken quer zur Fahrbahn auf jeden Fall toleriert wird.

: Rechtsparkgebot gilt das immer

Wann darf man rechts Parken?

Problem – In Deutschland ist es nach § 12 Absatz 4 Satz 1 StVO vorgeschrieben, beim Parken den rechten Fahrbahnrand zu benutzen. Lediglich wenn auf der rechten Seite Schienen liegen sowie in Einbahnstraßen darf links geparkt werden. Weiterhin dürfen nach einem Urteil des OLG Köln in verkehrsberuhigten Bereichen markierte Parkstände auch auf der in Fahrtrichtung linken Straßenseite benutzt werden.

Was ist ein ausreichend befestigter Seitenstreifen?

Was ist der befestigte Standstreifen? – Der befestigte Standstreifen bzw. der befestigte Seitenstreifen ist der Streifen, der sich auf der rechten Fahrbahnseite befindet. Dieser ist gepflastert und gilt dementsprechend als „befestigt”, Sollte ein Grünstreifen vorhanden sein, gehört dieser nicht zum befestigten Standstreifen.

  1. Aber wozu darf der rechte Seitenstreifen benutzt werden? Wenn sich der Standstreifen innerhalb oder außerhalb einer geschlossenen Ortschaft befindet, ist es dir erlaubt, hierauf zu parken oder zu halten.
  2. Selbstverständlich solltest du in diesem Zusammenhang die Ausnahme beachten, dass dein Park- oder Halterecht durch einschlägige Verkehrsschilder eingeschränkt werden kann.

Langsame Fahrzeuge und Fahrräder sind inner- und außerorts dazu berechtigt, auf der Standspur zu fahren. Wichtig ist selbstverständlich, dass sie ausreichend Abstand zur Fahrbahn einhalten und so weder sich noch andere gefährden. Auf Autobahnen darfst du auf dem befestigten Standstreifen generell nicht parken.

Wo ist das Parken verboten am Fahrbahnrand wenn?

Um den begrenzten Raum in einer Ortschaft besser nutzen zu können, darf hier am Fahrbahnrand geparkt werden, sofern die Parkfläche nicht durch ein Parken verboten Schild gekennzeichnet ist. Es ist verboten, Fahrzeuge auf Vorfahrtsstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften zu parken (§12, Abs.3 Satz 8a StVO).

Wann darf ich auf der Straße nicht Parken?

Wann ist das Halten, wann das Parken verboten? – Die zentrale Bestimmung ist der § 12 der Straßenverkehrs-Ordnung. Aber auch andere Bestimmungen der Straßenverkehrs-Ordnung enthalten Regelungen, insbesondere die durch Verkehrszeichen in den Anlagen 2 und 3 getroffenen Ge- und Verbote. Das Halten ist unzulässig

an engen und an unübersichtlichen Straßenstellen, im Bereich von scharfen Kurven, auf Einfädelungsstreifen und auf Ausfädelungsstreifen, auf Bahnübergängen, vor und in amtlich gekennzeichneten Feuerwehrzufahrten, soweit es durch Verkehrszeichen verboten ist. auf Schutzstreifen

Das Parken ist unzulässig

vor und hinter Kreuzungen und Einmündungen bis zu je 8 m von den Schnittpunkten der Fahrbahnkanten, soweit in Fahrtrichtung rechts neben der Fahrbahn ein Radweg baulich angelegt ist, sonst bis zu je 5 m, wenn es die Benutzung gekennzeichneter Parkflächen verhindert, vor Grundstücksein- und -ausfahrten, auf schmalen Fahrbahnen auch ihnen gegenüber, über Schachtdeckeln und anderen Verschlüssen, wo durch Zeichen 315 oder eine Parkflächenmarkierung (Anlage 2 laufende Nummer 74) das Parken auf Gehwegen erlaubt ist, vor Bordsteinabsenkungen, soweit es durch Verkehrszeichen verboten ist.

Parkverbot für schwere Fahrzeuge über 7,5 Tonnen und Anhänger über 2 Tonnen innerorts und anderen geschützten Gebieten

in reinen und allgemeinen Wohngebieten, in Sondergebieten, die der Erholung dienen, in Kurgebieten und in Klinikgebieten.

Das regelmäßige Parken ist in der Zeit von 22.00 bis 06.00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen unzulässig. Dies gilt nicht auf entsprechend gekennzeichneten Parkplätzen sowie für das Parken von Linienbussen an Endhaltestellen. Parkverbot für Kraftfahrzeuganhänger Mit Kraftfahrzeuganhängern ohne Zugfahrzeug darf nicht länger als 2 Wochen geparkt werden.

  • Dies gilt nicht auf entsprechend gekennzeichneten Parkplätzen.
  • Grundsätze Zum Parken ist der rechte Seitenstreifen, dazu gehören auch entlang der Fahrbahn angelegte Parkstreifen, zu benutzen, wenn er dazu ausreichend befestigt ist, sonst ist an den rechten Fahrbahnrand heranzufahren.
  • Dies gilt in der Regel auch für den, der nur halten will; jedenfalls muss auch er dazu auf der rechten Fahrbahnseite rechts bleiben.

Taxen dürfen, wenn die Verkehrslage es zulässt, neben anderen Fahrzeugen, die auf dem Seitenstreifen oder am rechten Fahrbahnrand halten oder parken, Fahrgäste ein- oder aussteigen lassen. Soweit auf der rechten Seite Schienen liegen sowie in Einbahnstraßen (Zeichen 220) darf links gehalten und geparkt werden.

Im Fahrraum von Schienenfahrzeugen darf nicht gehalten werden. Ist das Parken auf dem Gehweg erlaubt, so ist hierzu nur der rechte Gehweg, in Einbahnstraßen der rechte oder linke Gehweg zu benutzen. An einer Parklücke hat Vorrang, wer sie zuerst unmittelbar erreicht; der Vorrang bleibt erhalten, wenn der Berechtigte an der Parklücke vorbeifährt, um rückwärts einzuparken oder wenn er sonst zusätzliche Fahrbewegungen ausführt, um in die Parklücke einzufahren.

Dies gilt entsprechend für Fahrzeugführer, die an einer frei werdenden Parklücke warten. Es ist platzsparend zu parken; dies gilt in der Regel auch für das Halten. Sonstige Halt- und Parkverbote

Auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen ist jedes Halten, auch auf dem Seitenstreifen, verboten. Fahrzeugführer dürfen bis zu 10 m vor einem Lichtzeichen nicht halten, wenn es dadurch verdeckt wird. Fahrzeugführer dürfen auf Fahrstreifen mit Dauerlichtzeichen nicht halten.

Zeichen 201 – Andreaskreuz Fahrzeugführer dürfen bis zu 10 m vor diesem Zeichen nicht halten, wenn es dadurch verdeckt wird. Fahrzeugführer dürfen vor und hinter folgendem Zeichen nicht parken:

innerhalb geschlossener Ortschaften (Zeichen 310 und 311) bis zu 5 m, außerhalb geschlossener Ortschaften bis zu 50 m

Zeichen 205 – Vorfahrt gewähren. Fahrzeugführer dürfen bis zu 10 m vor diesem Zeichen nicht halten, wenn es dadurch verdeckt wird. Zeichen 206 – Halt. Vorfahrt gewähren. Fahrzeugführer dürfen bis zu 10 m vor diesem Zeichen nicht halten, wenn es dadurch verdeckt wird.

Zeichen 215 – Kreisverkehr Fahrzeugführer dürfen innerhalb des Kreisverkehrs auf der Fahrbahn nicht halten. Zeichen 224 – Haltestelle Fahrzeugführer dürfen bis zu 15 m vor und hinter dem Zeichen nicht parken. Zeichen 229 – Taxenstand Fahrzeugführer dürfen an Taxenständen nicht halten, ausgenommen sind betriebsbereite Taxen.

Zeichen 270.1 – Umweltzone Kraftfahrzeugführer dürfen innerhalb einer so gekennzeichneten Zone bei Anordnung von Maßnahmen zur Vermeidung von schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen auf der Grundlage des § 40 Abs.1 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes nicht am Verkehr teilnehmen.

  1. Zeichen 283 – Haltverbot Fahrzeugführer dürfen auf der Fahrbahn nicht halten.
  2. Zeichen 286 – Eingeschränktes Haltverbot Fahrzeugführer dürfen nicht länger als 3 Minuten auf der Fahrbahn halten, ausgenommen zum Ein- oder Aussteigen oder zum Be- oder Entladen.
  3. Ladegeschäfte müssen ohne Verzögerung durchgeführt werden.

Zeichen 290.1 – Beginn eines eingeschränkten Haltverbots für eine Zone Fahrzeugführer dürfen innerhalb der gekennzeichneten Zone nicht länger als 3 Minuten halten, ausgenommen zum Ein- oder Aussteigen oder zum Be- oder Entladen. Zeichen 293 – Fußgängerüberweg Fahrzeugführern ist das Halten auf Fußgängerüberwegen sowie bis zu 5 m davor verboten.

  • Zeichen 295 – Fahrstreifenbegrenzung und Fahrbahnbegrenzung Fahrzeugführer dürfen auf der Fahrbahn nicht parken (§ 12 Abs.2), wenn zwischen dem abgestellten Fahrzeug und der Fahrstreifenbegrenzungslinie kein Fahrstreifen von mindestens 3 m mehr verbleibt.
  • Links von der durchgehenden Fahrbahnbegrenzungslinie dürfen Fahrzeugführer nicht halten, wenn rechts ein Seitenstreifen oder Sonderweg vorhanden ist Zeichen 297 – Pfeilmarkierungen Fahrzeugführer dürfen auf der mit Pfeilen markierten Strecke der Fahrbahn nicht halten.

Zeichen 298 – Sperrfläche Fahrzeugführer dürfen Sperrflächen nicht benutzen. Zeichen 299 – Grenzmarkierung Fahrzeugführer dürfen innerhalb einer Grenzmarkierung für Halt- oder Parkverbote nicht halten oder parken. Zeichen 306 – Vorfahrtstraße Fahrzeugführer dürfen außerhalb geschlossener Ortschaften auf Fahrbahnen von Vorfahrtstraßen nicht parken.

  • Zeichen 315 – Parken auf Gehwegen Fahrzeugführer dürfen auf Gehwegen mit Fahrzeugen mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 2,8 t nicht parken.
  • Sie dürfen auch nicht entgegen der angeordneten Aufstellungsart des Zeichens oder entgegen Beschränkungen durch Zusatzzeichen parken.
  • Zeichen 325.1 – Beginn eines verkehrsberuhigten Bereichs Fahrzeugführer dürfen außerhalb der dafür gekennzeichneten Flächen nicht parken, ausgenommen zum Ein- oder Aussteigen und zum Be- oder Entladen.

Zeichen 328 – Nothalte- und Pannenbucht Fahrzeugführer dürfen nur im Notfall oder bei einer Panne in einer Nothalte- und Pannenbucht halten. Zeichen 340 – Leitlinien Schutzstreifen für Radfahrer Fahrzeugführer dürfen auf durch Leitlinien markierte Schutzstreifen für den Radverkehr nicht parken.

Wo man nicht Parken darf?

Wo gilt das Halteverbot? – Halteverbote gelten immer nur auf der Straßenseite, auf der die Beschilderung angebracht ist. Meistens ist dies der rechte Fahrbahnrand. Der Bereich, in dem nicht gehalten oder geparkt werden darf, beginnt am Halteverbotsschild und zieht sich bis zur nächsten Kreuzung oder Einmündung. Der weiße Pfeil am oberen Rand des Verkehrsschildes zeigt den Beginn eines Halteverbotsbereichs an © Shutterstock/Robin Strower Befinden sich zusätzlich kleine weiße Pfeile auf den Schildern, deutet dies auf eine Begrenzung des Halteverbotsbereichs hin.

  • Ein Pfeil am oberen Rand des Schildes, der in Richtung Fahrbahn zeigt, kennzeichnet den Beginn der Halteverbotszone.
  • Ist der Pfeil am unteren Rand des Verkehrszeichens angebracht und zeigt von der Fahrbahn weg, markiert dies das Ende der Halteverbotszone.
  • Im Bereich zwischen diesen beiden Schildern darf nicht geparkt werden.
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Kurzes Halten kann erlaubt sein, wenn es sich um ein eingeschränktes Halteverbot handelt. Außerdem gibt es eine Variante mit zwei Pfeilen auf dem Verkehrszeichen, Hierbei handelt es sich um ein sogenanntes Folgezeichen, Weder vor, noch hinter dem Zeichen ist Halten oder Parken erlaubt.

Warum darf man nicht auf der linken Seite Parken?

Ist das Parken entgegen der Fahrtrichtung erlaubt? – Grundsätzlich ist das Parken entgegen der Fahrtrichtung verboten, Wie man generell zu parken hat, ist in der Straßenverkehr sordnung (StVO) sogar in einem eigenen Paragrafen geregelt. Im §12 – Halten und Parken StVO ist im Absatz 4 festgelegt, dass ausschließlich in Fahrtrichtung geparkt werden darf.

Warum darf man nicht falsch herum Parken?

Auf deutschen Straßen gilt das Rechtsfahrgebot. Es besagt, dass Fahrzeuge möglichst weit rechts fahren sollen. Daraus ergibt sich auch, dass Fahrzeuge am rechten Fahrbahnrand in Fahrtrichtung geparkt werden. Doch am rechten Fahrbahnrand sind alle Parkplätze belegt, während links noch viel frei ist? Lies hier, welche Regelungen gelten und welche zwei Ausnahmefälle die Straßenverkehrsordnung (StVO) vorsieht, in denen Parken entgegen der Fahrtrichtung doch erlaubt ist.

  1. § 12 StVO: Bußgeld und Abschleppgefahr für Linksparker § 12 StVO Abs.4 ist eindeutig: „Zum Parken ist der rechte Seitenstreifen, dazu gehören auch entlang der Fahrbahn angelegte Parkstreifen, zu benutzen, wenn er dazu ausreichend befestigt ist, sonst ist an den rechten Fahrbahnrand heranzufahren.
  2. Das gilt in der Regel auch, wenn man nur halten will; jedenfalls muss man auch dazu auf der rechten Fahrbahnseite rechts bleiben” ().

Wer gegen die StVO verstößt und entgegen der Fahrtrichtung auf der linken Fahrbahnseite parkt, riskiert ein Bußgeld. Schlimmer noch: Werden durch das haltende oder parkende Fahrzeug Zufahrten blockiert oder andere Verkehrsteilnehmer behindert, kann das Fahrzeug abgeschleppt werden.

auf der rechten Seite Schienen verlaufen undin Einbahnstraßen, die als solche gekennzeichnet sind (Zeichen 220 StVO)

Bei Letzterem handelt es sich aber strenggenommen nicht um Parken entgegen der Fahrtrichtung, da Fahrzeuge die Straße nur aus einer Fahrtrichtung befahren dürfen. In sehr engen Einbahnstraßen wird das Parken auf einer der beiden Seiten oft durch zusätzliche Hinweise untersagt, damit andere Fahrzeuge – insbesondere Feuerwehr und Krankentransporte – ungehindert passieren können.

Wer darf auf dem Seitenstreifen Parken?

Veröffentlicht am 07.06.2021 von Thomas Loy – Das Parken auf unbefestigten Seitenstreifen ist in vielen Siedlungen in den Ost-Bezirken der Stadt seit Jahrzehnten übliche Praxis. Doch das Ordnungsamt in Treptow-Köpenick will da nicht mehr wegsehen. Das Parken auf unbefestigten Seitensteifen sei illegal.

Zwar verstehe man die „Irritationen” vieler Anwohner, erklärte das Bezirksamt auf Anfrage, aber prinzipiell sei festzustellen, „dass auch jahrelang (ordnungswidrig) praktizierte Parkgewohnheiten weder bestehende Rechtsgrundlagen noch ihre Durchsetzung nichtig machen.” Die Durchsetzung des Parkverbots – zuletzt exerziert in der Odernheimer Straße, Müggelheim – ist rechtlich aber offenbar nicht ganz so eindeutig belegbar wie vom zuständigen Stadtrat Rainer Hölmer (SPD) im Newsletter von letzter Woche behauptet.

Eine Juristin, die regelmäßig die Odernheimer entlangradelt, findet die neue Regelung nicht nur unsinnig, sondern auch juristisch zweifelhaft. Das schrieb sie in einer Mail an Hölmer, die der Redaktion vorliegt: Knöllchen-Kanonen. „Für mich entsteht der Eindruck, dass hier mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird, es gab in den ganzen vergangenen Jahren in der Odernheimer Straße keine sichtbaren Probleme zwischen den Verkehrsteilnehmern.

  1. Die parkenden Fahrzeuge haben niemanden behindert.
  2. Radfahrer konnten am rechten Fahrbahnrand fahren, es war genügend Platz für entgegenkommende Fahrzeuge und zum Überholen.
  3. Das ist nun anders, und zwar zu Lasten der Schwächsten – es gibt keinen Radweg, die Radfahrer müssen sich nun um die parkenden Fahrzeuge herumschlängeln, besonders gefährdet sind die Grundschüler, die aufgrund ihres Alters nicht mehr auf dem Gehweg fahren dürfen.

Die Fahrzeiten des Busses verlängern sich durch die Slalomfahrten, die Abgasbelastung erhöht sich durch das ständige Anfahren. Die Situation für Fußgänger beim Überqueren der Straße wird durch die auf der Straße parkenden Autos unübersichtlicher.” Ihre juristisch Einschätzung mündet in dem Satz: „Wenn der Seitenstreifen nicht befestigt ist, muss der Fahrzeugführer nicht dort parken, er darf es aber, wenn er für sich selbst einschätzt, dass der Seitenstreifen befahren werden kann.” Die Odernheimer Nachbarn wissen aus 30-jähriger und längerer Erfahrung, dass sie nicht im Morast versinken, wenn sie dort parken.

  • Die Polizei unterstützt dagegen Hölmers Rechtsauffassung: „Gemäß § 12 Abs.4 Satz 1 Straßenverkehrsordnung dürfen rechte Seitenstreifen nur dann zum Parken genutzt werden, wenn sie dazu ausreichend befestigt sind.
  • Das Parken auf einem unbefestigten Seitenstreifen ist insofern eine Verkehrsordnungswidrigkeit”, erklärt die Polizei auf Nachfrage.

Ob die Polizei das trotzdem duldet, hängt vom Ermessen der Beamten ab: „In jedem Einzelfall werden die besonderen Sachverhaltsumstände im Rahmen des pflichtgemäßen Ermessens bewertet.” In Marzahn-Hellersdorf wird das Parken auf Seitenstreifen weitgehend geduldet, wie Stadträtin Nadja Zivkovic (CDU) auf Anfrage mitteilt.

  • Wenn eine große Pfütze lauert oder anderweitige Beeinträchtigungen von Umwelt oder Verkehr drohen, werde eingeschritten.
  • Sonst nicht.
  • Eine neue Einschätzung dieser lang geübten Praxis gebe es nicht.
  • Warum Kollege Hölmer jetzt einschreitet, würde sie auch gerne wissen.
  • Eine Bewertung der rechtlichen Grundlagen wollte Zivkovic – sie ist Juristin und arbeitete vor ihrer Stadtrats-Tätigkeit als Rechtsanwältin – aber auch nicht riskieren.

Mein Kommentar: Bitte aufhören. Auch in anderen Ortsteilen hat das Ordnungsamt in bewährter Nadelstichtaktik für Unruhe unter den Nachbarn gesorgt. Das jahrelang geduldete Seitenstreifen-Parken wird plötzlich mit einem Verbot belegt, auch wenn es dafür keine vernünftigen Gründe zu geben scheint.

Kaum ein Auto leckt noch aus der Ölwanne. Natürlich wäre es schöner, wenn Seitenstreifen der Natur überlassen blieben, aber das würde die Parkplatznot in den Siedlungen exorbitant erhöhen. Auch wenn es eine rechtliche Basis zur Durchsetzung eines Parkverbots geben sollte, macht es keinen Sinn, ausgerechnet in dieser eigentlich befriedeten Straßenzone mit dem Knöllchenverteilen anzufangen.

Denn zugleich wird das Falschparken auf Radwegen oder in zu engen Straßen, wo Rettungsfahrzeuge blockiert werden, viel zu selten geahndet. Weitere Themen im Newsletter für Treptow-Köpenick: +++ Gysi und FKK: Fünf Jahre Bezirksnewsletter – skurrile Höhepunkte +++ Eine Tänzerin macht Politik: Dunja Wolff kandidiert für die SPD +++ Was sich ändern muss im Kiez – Ihre Forderungen +++ Tesla-Giga: Kaum Auswirkungen auf den Verkehr in TreKö +++ 1.

FC Union muss weiter auf Baurecht warten +++ Lange Brücke wird auch recht breit +++ Corona-Update: Impfaktionen in Altglienicke +++ Die Kultur startet in die Post-Corona-Zeit: Theater, Ausstellungen, Flohmarkt +++ Neuer Pächter am Borkenstrand verrät erste Pläne +++ Kahlrasur auf dem Mittelstreifen: Eine Polemik +++ Ich bin damit einverstanden, dass mir per Post, per Email oder telefonisch interessante Angebote der Tagesspiegel-Gruppe unterbreitet werden und dass die von mir angegebenen Daten für Beratung, Werbung und zum Zweck der Marktforschung durch die Verlage gespeichert und genutzt werden.

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Was ist der Unterschied zwischen Parkstreifen und Seitenstreifen?

Seitenstreifen und Standstreifen – Seitenstreifen Der Seitenstreifen befindet sich neben der Fahrbahn und ist mit einer durchgehenden Linie abgetrennt. Der Seitenstreifen kann befestigt oder unbefestigt sein. Es ist zwischen dem Standstreifen und dem Parkstreifen zu unterscheiden. In Deutschland ist der Seitenstreifen nicht Bestandteil der Fahrbahn.

  1. Er darf nur von Fahrrädern befahren werden, außerorts zusätzlich von landwirtschaftlichen Zug- und Arbeitsmaschinen, Fuhrwerken und ähnlich langsamen Fahrzeugen.
  2. Ebenfalls ist – außer auf Autobahnen – eine Benutzung erlaubt, um anderen Fahrzeugen das Überholen zu ermöglichen.
  3. Ein Standstreifen, in Österreich und in der Schweiz Pannenstreifen, umgangssprachlich auch „Standspur” oder „Notspur” genannt, dient im Wesentlichen zum Abstellen eines Kraftfahrzeuges im Notfall, ohne dass der fließende Verkehr beeinträchtigt wird.

Er wird überwiegend an Autobahnen eingerichtet, in Deutschland auch auf autobahnähnlichen Bundesstraßen mit Richtungsfahrbahnen, in der Schweiz auf Autostrassen, Fehlt ein solcher Standstreifen, kann ein liegengebliebenes Fahrzeug zur Ursache für einen Verkehrsstau oder für einen Unfall werden.

Neben der oben genannten Funktion kann der Standstreifen auch zum Ausweichen bei Hindernissen, für die Verkehrsführung bei Baustellen, als Arbeitsraum für den Betriebsdienst genutzt werden. Ein Standstreifen erhöht die Sicherheit wesentlich, besonders in Tunnelbauwerken. Der Seitenstreifen darf in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf keinen Fall befahren werden, außer er ist ausdrücklich durch entsprechende Beschilderung freigegeben.

So wird zwischen den permanenten und den temporären Standstreifen unterschieden. Der temporäre Standstreifen kann über entsprechende Lichtzeichen oder über Verkehrszeichen bei Bedarf, in der Regel bei hohem Verkehrsaufkommen, für den Verkehr freigegeben werden.

  1. Durch diese Maßnahme soll erreicht werden, dass sich der Verkehrsfluss eines überlasteten Streckenabschnittes verbessert.
  2. Dabei überwachen Kamerasysteme den Verkehrsfluss und die Verkehrslage.
  3. Solche Einrichtungen gibt es beispielsweise auf der A 99 in Deutschland oder auf Abschnitten der A1 am Genfersee in der Schweiz.

In der Schweiz sind Stand Ende 2020 unter der Bezeichnung Pannenstreifenumnutzung (PUN) mehrere Projekte in der Realisierungs- und Planungsphase. In Deutschland erfolgt die Freigabe des Seitenstreifens nur, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind:

  1. wenn die Autobahn überdurchschnittlich stark belastet ist und Stau oder Staugefahr besteht
  2. der Standstreifen vor- und während der Freigabe auf Hindernisse kontrolliert und überwacht wird (Videoüberwachung),
  3. die zulässige Höchstgeschwindigkeit muss für alle Fahrstreifen auf 120 km/h beschränkt sein, gegebenenfalls kann ein Überholverbot für Lkw angezeigt werden.

Das Unfallrisiko auf Autobahnen ohne Standstreifen ist um bis zu 30 % höher. Ist kein Seitenstreifen vorhanden, müssen in Deutschland in regelmäßigen Abständen Nothaltebuchten eingerichtet werden, um die Gefahr eines Auffahrunfalls bei Pannen zu vermindern.

  • Bei Bildung einer Rettungsgasse dürfen Seitenstreifen nur in Österreich benutzt werden.
  • Der Seitenstreifen übernimmt in Deutschland außerhalb von Autobahnen und Kraftfahrstraßen die Funktion als Parkstreifen.
  • In diesem Fall können Kraftfahrzeuge neben der Fahrbahn dauerhaft abgestellt werden.
  • Je nach Art der Fahrzeugaufstellung ist der Parkstreifen unterschiedlich breit zu dimensionieren.

Per StVO -Novelle wurde am 14. Juni 2018 im Nationalrat Österreichs erstmals grundsätzlich die temporäre Nutzung des Pannenstreifens – per Verordnung in Einzelfällen – ermöglicht. Ziel ist die Leistungsfähigkeit auf hochbelasteten Autobahnabschnitten während der Spitzenzeiten zu erhöhen.

  • Standstreifen auf der A 7 nahe Fulda während eines Verkehrsstaus
  • Der Standstreifen auf Autobahnen ist nicht sicher
  • Bildung einer Rettungsgasse bei zwei Fahrstreifen unter Verwendung des Standstreifens in Österreich
  • Zeichen 223.1 ordnet die Benutzung des Seitenstreifens wie einen rechten Fahrstreifen an.

Ist ein Seitenstreifen ein Gehweg?

Einleitung: – Gemäß § 12 Abs.4 StVO ist zum Parken – in der Regel auch nur zum Halten – der rechte Seitenstreifen zu benutzen, wene dieser sazu ausreichend befestigt ist; ist dies nicht der Fall, muss an den rechten Fahrbahnrand herangefahren werden. Zur Definition und dem Unterschied zwischen Seitenstreifen und Gehweg hat das OLG Hamm (Beschluss vom 08.02.1994 – 3 Ss OWi 1215/93) festgestellt:

“Die Begriffe des “Seitenstreifens” und des “Gehweges” sind in der Rechtsprechung und Literatur hinreichend geklärt. Unter einem “Seitenstreifen” ist – entsprechend der Verwaltungsvorschrift zu § 2 Abs.4 StVO – der unmittelbar neben der Fahrbahn liegende Teil der Straße zu verstehen, der befestigt oder unbefestigt sein kann, und Rad- und Gehwege nicht umfasst (vgl. Hauser DAR 1984, 271/273; OLG Karlsruhe NZV 1991, 38/39). Bei einem “Gehweg” handelt es sich um einen Weg, der für Fußgänger eingerichtet und bestimmt ist, von der Fahrbahn räumlich getrennt und als Gehweg – durch Pflasterung, Plattenbelag oder auf sonstige Weise – äußerlich erkennbar ist. Die Grenze zur Fahrbahn bildet grundsätzlich die Bordsteinkante (vgl. BGH VRS 4, 388; OLG Düsseldorf VM 1992, 70/71).”

Und das OLG Hamm (Beschluss vom 14.03.1979 – 6 Ss OWi 2455/78) führt aus:

“Eine Legaldefinition des Begriffs Seitenstreifen besteht nicht. Die Begriffe Parkstreifen und Parkbucht sind in der Straßenverkehrsordnung und in der allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung nicht einmal erwähnt. Nach dem Sprachgebrauch bezeichnen diese beide einen nicht zur Fahrbahn gehörenden Teil der Straße, der über eine gewisse Strecke hinweg ohne bauliche Trennung von der Fahrbahn seitlich neben dieser entlang führt und erkennbar dazu bestimmt und geeignet ist, von der Fahrbahn her Fahrzeuge zum Halten und Parken aufzunehmen.”
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Wer parkt Wer länger als drei Minuten hält?

Halten und Parken: Wo liegt der Unterschied? Einfach das Auto abstellen ist leichter gesagt als getan. Denn oft verhindern Park- oder Haltverbote, dass der Wagen einfach abgestellt werden kann. Wer schon einmal falsch geparkt hat, weiß: Das kann teuer werden. Der Bußgeldkatalog sieht für Falschparker sogar Strafen in dreistelliger Höhe vor. Wir zeigen, worauf Sie achten sollten. Wer mit dem Auto unterwegs ist, der kennt das Problem der, Gerade in den Innenstädten gelten Parkplätze als Mangelware – und umso verlockender ist es für Autofahrer, den Wagen abzustellen, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet. Doch oft ist nicht nur das Parken, sondern auch das Halten verboten.

  • Dabei ist vielen Autofahrern der Unterschied gar nicht klar.
  • Aus der Straßenverkehrsordnung (kurz: StVO) geht eindeutig hervor: Jeder, der das Fahrzeug verlässt oder länger als drei Minuten hält, parkt,
  • Das bedeutet: Stehenbleiben ist noch kein Parken – solange die drei Minuten nicht überschritten werden.

Dabei ist es egal, ob der Motor läuft oder nicht. Wichtig ist nur, dass Sie Ihr Auto die ganze Zeit im Blick behalten und nötigenfalls sofort damit wegfahren können. In diesen Fällen ist noch ein Halten gegeben. ACV Hinweis Halten wird ab 3 Minuten zum Parken: Wer sein Fahrzeug ohne die Möglichkeit sofortigen Eingreifens und Wegfahrens verlässt oder länger als 3 Minuten hält, auch zum Ein- o.

  1. Aussteigen oder zum Be- u.
  2. Entladen, der parkt.
  3. Ein Verlassen ist nicht gegeben, wenn der Fahrer das Steuer einer anderen fahrbereiten Person übergibt.
  4. Das geht aus der entsprechenden Verwaltungsvorschrift hervor.
  5. Ungewolltes Liegenbleiben gilt ebenfalls nicht als Halten.
  6. Durch Verkehrszeichen werden Autofahrer darüber informiert, in welchen Bereichen Park- oder sogar Haltverbote herrschen.

Wichtig zu wissen: Ein Park- oder Haltverbot kann nicht nur durch Schilder angezeigt werden, sondern auch durch eine aufgemalte Markierung auf dem Boden. Dies muss aber durch die zuständige Behörde veranlasst worden sein. Privatpersonen ohne Genehmigung können ein Park- oder Haltverbot nicht durch das bloße Aufmalen des Zeichens aussprechen. Wenn Sie dieses Verkehrszeichen sehen, gilt absolutes Park- und Haltverbot. Ein Haltverbot ist immer gegeben

an engen und unübersichtlichen Straßenstellenin scharfen Kurvenauf Einfädelungs- und Ausfädelungsstreifenauf Bahnübergängenauf Fußgängerüberwegen wie zum Beispiel Zebrastreifenvor und in amtlich gekennzeichneten Feuerwehrzufahrtenauf Geh- und Radwegen, Fahrradschutzstreifen und Radfahrstreifen.

Wichtig zu wissen: In Ausnahmefällen ist es erlaubt, zum Be- und Entladen schwerer Güter in der zweiten Reihe zu halten. Wichtig ist dabei, dass keine anderen Verkehrsteilnehmer dadurch behindert werden und Autofahrer die rechtlichen Vorgaben zum Halten beachten.

  1. Bedeutet: Sie dürfen maximal drei Minuten an einer Stelle stehen und müssen ihr Auto immer im Blick behalten, wenn Sie aussteigen.
  2. Bei Bedarf müssen Sie in der Lage sein, ihr Auto sofort wegzufahren.
  3. Bei Haltverbot ist jedoch jegliches Halten untersagt,
  4. Das gilt auch für das Ein- und Aussteigen oder im Rahmen der Be- und Entladung.

Ein Parkverbot ist dagegen auch ohne Verkehrsschild immer gegeben

auf Fahrradschutzstreifen, die durch Leitlinien markiert werdenin der Fußgängerzone, die durch Durchfahrtsverbotsschilder gesperrt istvor und hinter Kreuzungen und Einmündungen bis zu je 5 m von den Schnittpunkten der Fahrbahnkanten, soweit in Fahrtrichtung rechts neben der Fahrbahn ein Radweg baulich angelegt ist, vor Kreuzungen und Einmündungen bis zu je 8 m von den Schnittpunkten der Fahrbahnkantenim Haltestellenbereich, und zwar 15 Meter vor und hinter den Haltestellenschildernvor Grundstücksein- und -ausfahrten, auf schmalen Fahrbahnen auch ihnen gegenübervor Bordsteinabsenkungenvor dem Andreaskreuz: innerorts bis 5 Meter und außerorts bis 50 Meter vor dem Andreaskreuzüber Schachtdeckeln und anderen Verschlüssenauf Geh- und Radwegen, Fahrradschutzstreifen und auf Autobahnen und Kraftfahrtstraßenam Seitenrand, wenn Parkflächen bereits durch Verkehrsschilder und / oder Markierungen ausgewiesen sind.

Wichtig zu wissen: Wenn geparkt wird und der Gehweg bzw. Fahrbahnrand dafür genutzt werden darf, ist dabei immer die rechte Seite zu benutzen. Eine Ausnahme davon gilt nur in Einbahnstraßen und auf Straßen mit am rechten Fahrbahnrand verlaufenden Straßenbahnschienen: Hier besteht eine Ausnahme vom Linksparkverbot. Das gilt ebenfalls in verkehrsberuhigten Bereichen. ACV Mitgliedervorteil Ob Falschparkerticket oder hohes Bußgeld: Wir empfehlen eine kostenlose Erstberatung durch einen Rechtsanwalt. Diese hilft auch dabei, das Kosten-Nutzen-Verhältnis von juristischen Schritten abzuwägen. ACV Mitglieder erhalten über unseren Partner KLUGO eine kostenlose rechtliche Erstberatung durch einen kompetenten Rechtsanwalt oder Rechtsexperten.

Wie muss man sich verhalten wenn man überholt wird?

Wenn du überholt wirst, solltest du alles tun, um den Überholvorgang nicht zu gefährden. Entsprechend sollte die Geschwindigkeit nicht erhöht werden, da der Überholende sonst Schwierigkeiten auf der Gegenfahrbahn oder beim Einscheren zurück auf die eigene Fahrbahn bekommen kann.

Was passiert wenn man zu stark bremst?

Durch die stärkere Bremsung auf der einen Seite kann es passieren, dass das Fahrzeug ausbricht. Durch ungleiche Bremsleistungen wird nicht die optimale Bremsleistung auf allen Rädern erzeugt. Dies wird zu einem längeren Bremsweg führen.

Wann darf man am linken Fahrbahnrand Parken?

Parken entgegen der Fahrt­rich­tung: Nur in Aus­nah­me­fäl­len erlaubt – Erlaubt ist das Parken auf der linken Fahrbahnseite gemäß § 12 Absatz 4 StVO nur in zwei Fällen: zum einen, wenn auf der rechten Fahrbahnseite Schienen verlaufen und Sie somit nicht die Möglichkeit haben, Ihr Fahrzeug dort abzustellen.

Zum anderen ist das Parken auf der linken Seite auch in Einbahnstraßen erlaubt, die mit einem entsprechenden Verkehrsschild gekennzeichnet sind. Denn hierbei handelt es sich nicht um Parken entgegen der Fahrtrichtung, da die Straße ja nur in einer Richtung befahren werden darf. Sofern die Einbahnstraße nicht zu eng ist und andere Fahrzeuge noch ungehindert durchfahren können, dürfen dort also sowohl der linke als auch der rechte Seitenstreifen beziehungsweise der Fahrbahnrand in derselben Richtung beparkt werden.

Bitte lesen Sie zu dem Inhalt auch unsere Rechtshinweise,

Wie weit darf man auf dem Bürgersteig Parken?

Warum ist das Gehwegparkverbot sinnvoll? – Das Parken auf dem Fußweg darf nur dort erlaubt werden, wo genug Platz für Passanten bleibt. Die StVO sieht vor, dass die Fahrbahn den Kraftfahrzeugen und der Gehweg den Fußgängern vorbehalten sein soll, Dies sorgt für mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

  • Vielen Autofahrern ist häufig gar nicht bewusst, dass das Parken auf dem Gehweg grundsätzlich verboten ist.
  • Aus Bequemlichkeit wird dann gerade in Wohngebieten oder in der Innenstadt auf dem Bürgersteig geparkt – meist zum Ärger der Fußgänger.
  • Diese möchten, genau wie Autofahrer auch, schnell von A nach B gelangen.

Damit dies möglich ist, muss ihnen die Gelegenheit gegeben werden, langsamere Passanten, die vor ihnen laufen, überholen zu können, sowie andere Fußgänger, die ihnen entgegenkommen, einfach passieren zu lassen, Häufig führen Fußgänger auch größere Gegenstände mit sich, wie etwa Kinderwagen, Gepäck oder Regenschirme.

Auch Rollstuhlfahrer benötigen ausreichend Platz auf dem Fußweg, Wird dieser von widerrechtlich geparkten Fahrzeugen eingenommen, ist das zügige Vorankommen kaum noch möglich. Häufig müssen Passanten sogar auf die Straße ausweichen, was wiederum zu gefährlichen Situationen und im schlimmsten Fall sogar zu einem Unfall führen kann.

Bei der Dimensionierung des Bürgersteigs müssen die Behörden unterschiedliche Faktoren beachten, So ist es unter anderem von Bedeutung, wo sich der Gehweg befindet, wie hoch die Fußgängerdichte ist und wie viele Kfz die Straße täglich befahren. Befindet sich an der Straße eine häufig frequentierte Linie des öffentlichen Nahverkehrs, muss der Bürgersteig beispielsweise breiter sein als in einer Wohnstraße mit offener Bebauung.

Beschreibung Richtwert für die Gehwegbreite
Wohnstraße mit offener Bebauung 2,10 bis 2,30 Meter
Geschlossene Bebauung mit geringer Dichte (maximal drei Geschosse) 2,50 Meter
Gemischte Wohn- und Geschäftsnutzung mit mittlerer Dichte (drei bis fünf Geschosse) 3,30 Meter
Geschäftsstraße mit Auslagen und hoch frequentierter Linie des öffentlichen Personennahverkehrs 5,00 bis 6,00 Meter

Störungen durch andere Verkehrsteilnehmer sollen minimiert werden und ein leichtes Vorankommen mit ausreichender Bewegungsfreiheit muss gegeben sein, Außerdem sollte eine gute Übersichtlichkeit bestehen, damit die Orientierung problemlos erfolgen kann.

Durch das verbotswidrige Parken auf dem Gehweg ist dies für die Passanten häufig nicht mehr möglich. Des Weiteren sind Gehwege häufig nicht für die Belastung durch das hohe Gewicht von Fahrzeugen ausgelegt, was dazu führen kann, dass unterirdische Leitungen Schaden nehmen können. Das Parken auf Gehwegen kann außerdem die Umwelt schädigen,

Stellen Sie Ihr Auto auf einer unbefestigten Fläche zwischen Bäumen ab, kann es durch das hohe Gewicht der Fahrzeuge zu einer Verfestigung des Bodens kommen, was sich negativ auf die Wurzeln des Baumes auswirken kann. In vielen Kommunen wird das Falschparken auf Gehwegen toleriert, wenn neben den Fahrzeugen eine ausreichende Restgehwehbreite freigelassen wird.

Was ist der rechte Fahrbahnrand?

Einleitung: – Auf manchen Straßen sind recht oder links oder beidseitig Parkhäfen angebracht, deren Reihe ab und zu von Baumscheiben unterbrochen wird, Die Parkhäfen befinden sich auf einem befestigten Seitenstreifen (ein solcher Seitenstreifen ist keine “erste Reihe”, deshalb ist die Fahrbahn neben den Parkhäfen auch keine “zweite Reihe”).

Das Parken direkt neben solchen Parkhäfen ist ein Verstoß gegen das Verbot gem. § 12 Abs.3 Nr.2 StVO, wonach nur so geparkt werden darf, dass das Parken in gekennzeichneten Parkflächen nicht behindert wird. Dort, wo die Parkhafenreihe durch Bäume unterbrochen wird, reicht die Fahrbahn dann bis an die durch Pflasterung gekennzeichnete Baumscheibe heran.

Wird dort ein Fahrzeug abgestellt, so liegt ebenfalls schon begrifflich kein Halten oder Parken in zweiter Reihe vor. Die Frage stellt sich bei dieser Art des Parkens, ob es gleichwohl einen Verstoß gegen § 12 StVO darstellt. Nach der Grundregel des § 12 Abs.4 StVO ist zum Parken der rechte Seitenstreifen (dazu gehören auch entlang der Fahrbahn angelegte Parkstreifen) zu benutzen.

  1. Aber sonst ist an den rechten Fahrbahnrand heranzufahren,
  2. Genau so verhält sich ein Fahrzeugführer, der neben einer Baumscheibe parkt.
  3. Nach Kammergericht Berlin (Beschluss vom 05.01.1981 – 3 Ws (B) 353/80) stellt es nämlich keinen Verstoß gegen diese Regeln dar, wenn der Seitenstreifen unterbrochen ist (hier durch die Baumscheiben) und dann neben der Unterbrechung am Fahrbahnrand geparkt wird.

Vergleichbar ist auch der Fall, dass z.B. mehrere der Parkhäfen durch einen Bauzaun vorübergehend abgegrenzt werden; auch dann darf plötzlich auf der Fahrbahn rechts neben dem Bauzaun geparkt werden, weil ein solcher Bauzaun einen neuen Fahrbahnrand schafft (vgl.

1. Fahrbahnrand ist grundsätzlich die Grenzlinie zwischen der Fahrbahn als dem Teil der Straße, der durch die Art seiner Bauweise für den fließenden Verkehr geeignet und bestimmt ist und den übrigen Straßenteilen. Diese Abgrenzung kann entweder optisch durch eine unterschiedliche Oberflächengestaltung oder körperlich durch ein unterschiedliches Höhenniveau, regelmäßig eine Bordsteinkante, markiert werden (Vergleiche BGH, 1951-12-20, III ZR 10/51, VRS 4, 178 (1952).
2. Ist der rechte Fahrbahnrand infolge einer Baustellenabsperrung vorübergehend unbenutzbar, so sind derartige Absperrungen, wie sich aus StVO § 6 S 1 ergibt, den haltenden Fahrzeugen gleichgestellt und werden vom Gesetz zusammen mit diesen als Hindernisse auf der Fahrbahn behandelt. Derartige Hindernisse nehmen dem von ihnen betroffenen Straßenkörper nicht die Eigenschaft einer Fahrbahn, ändern nicht deren Verlauf und verlagern somit auch nicht den Fahrbahnrand.

Oder in den Parkhäfen werden im Winter große Schneewälle aufgeschüttet, um die Fahrbahn frei zu halten; dann bildet der abgelagerte Schnee einen Fahrbahnrand, und es darf dann daneben geparkt werden (vgl. BayObLG VRS 68, 139 – Beschluss vom 15.11.1984 – 1 Ob OWi 342/84).

  • Für Baumscheiben kann nichts anderes gelten, zumal es leicht wäre, das Problem durch ein Haltverbot mit Zusatz “außer im Parkhafen” aus der Welt zu schaffen.
  • Selbstverständlich muss die Baumscheibe lang genug für das parkende Fahrzeug sein; Es dürfen keine Teile des Fahrzeugs in die Parkfächenbegrenzungen hineinragen.

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Ist das Parken auf markierten Fahrstreifen mit Richtungspfeilen verboten?

Auf markierten Fahrstreifen mit Richtungspfeilen ist das Halten verboten. Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen sind dazu da, das Ein- und Ausfahren bei Autobahnen ohne Behinderungen zu ermöglichen.

Ist es Parken wenn man im Auto sitzt?

Im deutschen Recht wird zwischen Ordnungswidrigkeit und geringfügiger Ordnungswidrigkeit unterschieden. Das Parken ohne Parkschein zählt zur zweiten Kategorie. Das Halten ohne Parkschein stellt hingegen keinen Verstoß dar. Erst wenn Sie länger als drei Minuten im Auto sitzen, ohne einen Parkschein zu lösen, begehen Sie einen Parkverstoß.

Ist es verboten auf dem Gehweg zu Parken?

Legales Parken auf einem Gehweg – 32 Varianten des Verkehrszeichens 315 Damit Parken auf einem Gehweg erlaubt ist, muss die Gehwegfläche von der Straßenverkehrsbehörde explizit zu diesem Zweck freigegeben werden. Im Kapitel „Legales Gehwegparken” werden wir uns mit den strengen Bedingungen beschäftigen, unter denen ein Gehweg zum Parken freigegeben werden kann. Aufgrund der Variantenvielfalt werden auch falsche Schilder aufgestellt. Hat die Straßenverkehrsbehörde die Eignung eines Gehwegabschnitts zum Parken überprüft und für positiv befunden, so kennzeichnet sie diesen Gehwegabschnitt mit dem Verkehrszeichen 315 („Parken auf Gehwegen”).

  • Auf dem Verkehrszeichen ist bildlich wiedergegeben, wo und wie auf dem Gehweg geparkt werden darf.
  • Im Wesentlichen gibt es die Varianten „ganz” und „halb”.
  • Ganz” bedeutet, dass Fahrzeuge mit allen vier Rädern komplett auf dem Gehweg parken müssen und die Fahrbahn frei bleibt; „halb” besagt, dass zwei Räder auf dem Gehweg und zwei Räder auf der Fahrbahn stehen müssen.

Weiterhin wird unterschieden, ob die Fahrzeuge „längs” oder „quer” zur Fahrtrichtung parken müssen. Zusätzliche Pfeile im Verkehrszeichen können angeben, ob der Parkbereich an diesem Schild anfängt, aufhört oder fortgesetzt wird. Und dann gibt es noch, insbesondere für die Aufstellung in Einbahnstraßen, von jeder Variante eine rechte und eine linke Version.

Sie parkten auf einem Gehweg entgegen der durch Zeichen 315 vorgeschriebenen Aufstellungsart. 142222 € 10
mit Behinderung 142223 € 15
länger als 3 Stunden 142224 € 20
mit Behinderung 142225 € 30

Wird das Parken auf einem Gehweg mit Verkehrszeichen 315 erlaubt, kann mit Parkflächenmarkierungen 1 jener Gehwegbereich verdeutlicht (und beschränkt) werden, für den die Parkerlaubnis gilt. Als Parkflächenmarkierung sind durchgehende Linien möglich, Markierungsknopfreihen oder eine abgesetzte Pflasterlinie. Es reicht auch aus, lediglich die Ecken der Parkfläche zu markieren.2 Falsche Aufstellungsart und jenseits der Markierung, also auf dem Gehweg geparkt. Markierungen für Parkflächen bestehen aus weißen Schmallinien (12 cm).3 Als Parkflächenmarkierung genutzte Pflasterlinien müssen „ausreichend breit sein, in der Regel mindestens 10 cm, und einen deutlichen Kontrast” 4 aufweisen.

Parkflächenmarkierungen auf Fahrbahnen oder Gehwegen zeigen beispielsweise die Lage eines reservierten Stellplatzes für schwerbehinderte Menschen an. Beim halbhüftigen Parken zeigen Parkflächenmarkierungen, wie weit Fahrzeuge auf den Gehweg ragen dürfen oder welcher Bereich der Fahrbahn freigehalten werden muss.

Sie können auch Anfang und Ende der Parkerlaubnis kennzeichnen. Parkflächenmarkierungen auf Gehwegen bestimmen die Grenze zwischen Parkerlaubnis und Parkverbot. Wie schon im vorangegangenen Kapitel ausgeführt, ist das Parkverbot auf Gehwegen aufgrund der Schutzfunktion für schwächere Verkehrsteilnehmer absolut.

Deshalb ist auch die Grenze von durch Parkflächenmarkierungen zugelassenen Parkplätzen auf einem Gehweg absolut. Kein Teil eines geparkten Fahrzeugs darf in das Parkverbot hineinragen.5 Kein Teil eines geparkten Fahrzeugs darf in das Parkverbot hineinragen.z.B. VGH München Parkflächenmarkierungen findet man außer auf Gehwegen auch in verkehrsberuhigten Bereichen oder einfach am Fahrbahnrand.

Reicht die Breite einer Parkflächenmarkierung auf der Fahrbahn nicht aus, um ein Fahrzeug komplett innerhalb der Markierung zu parken, darf selbstverständlich nicht der angrenzende Gehweg genutzt werden. Stattdessen muss man sich einen legalen Parkplatz suchen, auf den das Auto passt. Typische Gehwegschäden durch zu schwere Fahrzeuge Wenn das Parken auf einem Gehweg erlaubt wird, darf in dem angegebenen Bereich des Gehwegs geparkt werden. Aber nicht von jedem und nicht überall. Verkehrszeichen 315 oder eine einfache Parkflächenmarkierung sind nämlich keine generelle Parkerlaubnis, sondern sprechen gleichzeitig zusätzliche Parkverbote aus.

Eines dieser Verbote betrifft das Gewicht des parkenden Fahrzeugs. Wir hatten im Zusammenhang mit Grundstückszufahrten bereits beschrieben, dass Gehwege baulich nicht dafür ausgelegt sind, schwere Lasten auszuhalten. Aus diesem Grund gibt die Straßenverkehrsordnung ein Maximalgewicht vor für Fahrzeuge, die auf einem freigegebenen Gehweg parken.

So soll verhindert werden, dass z.B. ein 40-Tonner auf den Gehweg fährt und alle Gehwegplatten zerstört. Die Achslast eines LKW lässt Gehwegplatten brechen. Damit nicht jedes Fahrzeug individuell gewogen werden muss, ergibt sich das Verbot aus dem zulässigen Gesamtgewicht des Fahrzeugs. Diese Größe ist in den Fahrzeugpapieren eingetragen und kann in den Datenbanken des Kraftfahrt-Bundesamts nachgeschlagen werden.6 Wenn ausnahmsweise ein Teil eines Gehwegs zum Parken freigegeben wird, so darf dort geparkt werden, wenn das parkende Fahrzeug ein zulässiges Gesamtgewicht von 2,8 t nicht überschreitet.7 Die Gewichtsgrenze ergibt sich aus der baulichen Struktur üblicher Gehwege: Oberfläche und Unterbau.

Sie korrespondiert nicht mit der zulassungsrechtlichen Einstufung eines Fahrzeugs als PKW, auch wenn es die bildliche Darstellung auf dem Verkehrszeichen 315 suggeriert. Wenn ausnahmsweise ein Teil eines Gehwegs zum Parken freigegeben wird, so darf das parkende Fahrzeug ein zulässiges Gesamtgewicht von 2,8 t nicht überschreiten.

StVO Tabelle 2: Bußgelder beim Überschreiten des zulässigen Gewichts

Sie parkten auf einem Gehweg, der durch Zeichen 315 freigegeben war, obwohl Ihr Fahrzeug mehr als 2,8 t zulässiges Gesamtgewicht hat. 142212 € 10
mit Behinderung 142213 € 15
länger als 3 Stunden 142214 € 20
mit Behinderung 142215 € 30
Sie parkten auf einem Gehweg, der durch Parkflächenmarkierung freigegeben war, obwohl Ihr Fahrzeug mehr als 2,8 t zulässige Gesamtmasse hat. 141042 € 15
mit Behinderung 141043 € 25
länger als 1 Stunde 141044 € 25
mit Behinderung 141045 € 35

Durch die Gewichtsgrenze ausgeschlossen sind natürlich Lastkraftwagen, Omnibusse und größere Lieferwagen. Aber auch Kleinbusse, die als PKW zugelassen sind, oder Wohnmobile überschreiten oft ein zulässiges Gesamtgewicht von 2,8 t. Auch große SUV wie dieser VW Touareg überschreiten die 2,8 t-Grenze. Der Trend zu immer größeren und immer schwereren Sport-Geländewagen (SUV) sorgt dafür, dass auch halbwegs „normale” PKW auf freigegebenen Gehwegen nicht mehr parken dürfen. Beispiele zu schwerer PKW aus der Produktion deutscher Unternehmen sind Audi Q7, BMW X6, Mercedes-Benz GLE, Porsche Cayenne und VW Touareg.8 Aufgrund der schweren Batterien haben SUVs mit Elektroantrieb teilweise schon ein Leergewicht von 2,5 t und liegen im zulässigen Gewicht weit darüber. Hydranten im Gehweg benötigt die Feuerwehr. Neben eventuellen Beschädigungen durch das Gewicht parkender Fahrzeuge erzeugt das zugelassene Parken von Fahrzeugen auf einem Gehweg ein zweites Problem, mit dem sich die Straßenverkehrsordnung beschäftigt: Unter Gehwegen verlaufen üblicherweise Versorgungsleitungen, z.B.

für Trinkwasser oder zur Gasversorgung der angrenzenden Häuser. Solche Versorgungsleitungen sind mit Absperrventilen versehen, die sich normalerweise außerhalb der Gebäude unter dem öffentlichen Gehweg befinden. Im Unglücksfall, z.B. bei einem Rohrbruch oder einem Gasleck, müssen Einsatzkräfte in der Lage sein, diese Absperrventile umgehend zu schließen.

Zusätzlich befinden sich unter dem Gehweg öffentliche Zugangsstellen zur kommunalen Wasserversorgung. Im Brandfall kann die Feuerwehr über solche Hydranten schnell Wasser aus dem vorhandenen Leitungssystem entnehmen. Beides geht natürlich nicht, wenn die Zugänge zu den Absperrventilen oder Hydranten durch parkende Fahrzeuge blockiert werden. Im Gehweg liegen Zugänge zu Gas- und Wasserleitungen. Tabelle 3: Bußgelder für das Parken über einem Schachtdeckel

54 Sie parkten auf einem Gehweg, auf dem das Parken erlaubt ist, verbotswidrig über einem Schachtdeckel oder sonstigen Verschluss. 112322 € 10
54.1 mit Behinderung 112323 € 15
54.2 länger als 3 Stunden 112324 € 20
54.2.1 mit Behinderung 112325 € 30

Auch hier gilt wieder, dass die drohenden Bußgelder gering sind. Sollte jedoch ein Gasleck oder ein Brand nicht oder nur verzögert bekämpft werden können, weil ein Fahrzeug den Zugang zum Leitungssystem versperrte, sind wiederum Schadensersatzforderungen gegen den Verursacher denkbar – oder dass die Einsatzkräfte das falsch geparkte Fahrzeug ohne Rücksicht auf Schäden entfernen.

Das Parken auf Gehwegen muss mit dem Verkehrszeichen 315 („Parken auf Gehwegen”), bei einzelnen Stellplätzen eventuell nur durch eine Parkflächenmarkierung, explizit erlaubt werden. Ein abgesenkter Bordstein oder eine abweichende Pflasterung am Fahrbahnrand stellen keine Erlaubnis zum Gehwegparken dar.

Lediglich in verkehrsberuhigten Bereichen (Verkehrszeichen 325), in denen es statt Fahrbahnen und Gehwegen nur gemischt genutzte Verkehrsflächen gibt, dürfen Belagwechsel Parkflächen kennzeichnen. Dies jedoch hält viele Autofahrer nicht davon ab, ihr Fahrzeug trotzdem ganz oder teilweise auf den Gehweg zu stellen.

Warum darf man nicht auf der linken Seite Parken?

Ist das Parken entgegen der Fahrtrichtung erlaubt? – Grundsätzlich ist das Parken entgegen der Fahrtrichtung verboten, Wie man generell zu parken hat, ist in der Straßenverkehr sordnung (StVO) sogar in einem eigenen Paragrafen geregelt. Im §12 – Halten und Parken StVO ist im Absatz 4 festgelegt, dass ausschließlich in Fahrtrichtung geparkt werden darf.

Wie viel Platz muss auf der Straße sein dass ich Parken darf?

Gemäß § 12 Absatz 1 Nr.1 StVO ist das Halten und infolgedessen auch das Parken an engen und an unübersichtlichen Straßenstellen unzulässig. – Was bedeutet „Enge”: Eng ist eine Straßenstelle nach der Rechtsprechung in der Regel dann, wenn der zur Durchfahrt insgesamt freibleibende Raum für ein Fahrzeug höchstzulässiger Breite von 2,55 m (vgl.

  1. § 32 Abs.1 Nr.1 StVZO) zuzüglich 0,50 m Seitenabstand bei vorsichtiger Fahrweise nicht ausreichen würde.
  2. Dabei ist die Gegenfahrbahn mitzurechnen.
  3. Dementsprechend muss ein Haltender grundsätzlich eine Fahrbahnbreite von 3,05 m zum gegenüberliegenden Fahrbahnrand freihalten.
  4. Das heißt, jeder Verkehrsteilnehmer begeht einen Verstoß im Sinne der Straßenverkehrsordnung, wenn er an Straßenstellen hält oder parkt, in denen die Restbreite der Fahrbahn neben dem abgestellten Kraftfahrzeug weniger als 3,05 Meter beträgt.

Hier ist Halten und Parken ist unzulässig. Das gilt auch ohne ein explizit ausgeschildertes Haltverbot (Verkehrszeichen 283 und 286).

Wie weit darf man vom Fahrbahnrand entfernt Parken?

Wie groß muss der Abstand zwischen Ihrem Fahrzeug und der durchgehenden Fahrstreifenbegrenzungslinie mindestens sein? Bei einem Mindestabstand von 3 m ist gewährleistet, dass du für den fließenden Verkehr kein Hindernis darstellst.

Was ist der rechte Fahrbahnrand?

Einleitung: – Auf manchen Straßen sind recht oder links oder beidseitig Parkhäfen angebracht, deren Reihe ab und zu von Baumscheiben unterbrochen wird, Die Parkhäfen befinden sich auf einem befestigten Seitenstreifen (ein solcher Seitenstreifen ist keine “erste Reihe”, deshalb ist die Fahrbahn neben den Parkhäfen auch keine “zweite Reihe”).

Das Parken direkt neben solchen Parkhäfen ist ein Verstoß gegen das Verbot gem. § 12 Abs.3 Nr.2 StVO, wonach nur so geparkt werden darf, dass das Parken in gekennzeichneten Parkflächen nicht behindert wird. Dort, wo die Parkhafenreihe durch Bäume unterbrochen wird, reicht die Fahrbahn dann bis an die durch Pflasterung gekennzeichnete Baumscheibe heran.

Wird dort ein Fahrzeug abgestellt, so liegt ebenfalls schon begrifflich kein Halten oder Parken in zweiter Reihe vor. Die Frage stellt sich bei dieser Art des Parkens, ob es gleichwohl einen Verstoß gegen § 12 StVO darstellt. Nach der Grundregel des § 12 Abs.4 StVO ist zum Parken der rechte Seitenstreifen (dazu gehören auch entlang der Fahrbahn angelegte Parkstreifen) zu benutzen.

  1. Aber sonst ist an den rechten Fahrbahnrand heranzufahren,
  2. Genau so verhält sich ein Fahrzeugführer, der neben einer Baumscheibe parkt.
  3. Nach Kammergericht Berlin (Beschluss vom 05.01.1981 – 3 Ws (B) 353/80) stellt es nämlich keinen Verstoß gegen diese Regeln dar, wenn der Seitenstreifen unterbrochen ist (hier durch die Baumscheiben) und dann neben der Unterbrechung am Fahrbahnrand geparkt wird.

Vergleichbar ist auch der Fall, dass z.B. mehrere der Parkhäfen durch einen Bauzaun vorübergehend abgegrenzt werden; auch dann darf plötzlich auf der Fahrbahn rechts neben dem Bauzaun geparkt werden, weil ein solcher Bauzaun einen neuen Fahrbahnrand schafft (vgl.

1. Fahrbahnrand ist grundsätzlich die Grenzlinie zwischen der Fahrbahn als dem Teil der Straße, der durch die Art seiner Bauweise für den fließenden Verkehr geeignet und bestimmt ist und den übrigen Straßenteilen. Diese Abgrenzung kann entweder optisch durch eine unterschiedliche Oberflächengestaltung oder körperlich durch ein unterschiedliches Höhenniveau, regelmäßig eine Bordsteinkante, markiert werden (Vergleiche BGH, 1951-12-20, III ZR 10/51, VRS 4, 178 (1952).
2. Ist der rechte Fahrbahnrand infolge einer Baustellenabsperrung vorübergehend unbenutzbar, so sind derartige Absperrungen, wie sich aus StVO § 6 S 1 ergibt, den haltenden Fahrzeugen gleichgestellt und werden vom Gesetz zusammen mit diesen als Hindernisse auf der Fahrbahn behandelt. Derartige Hindernisse nehmen dem von ihnen betroffenen Straßenkörper nicht die Eigenschaft einer Fahrbahn, ändern nicht deren Verlauf und verlagern somit auch nicht den Fahrbahnrand.

Oder in den Parkhäfen werden im Winter große Schneewälle aufgeschüttet, um die Fahrbahn frei zu halten; dann bildet der abgelagerte Schnee einen Fahrbahnrand, und es darf dann daneben geparkt werden (vgl. BayObLG VRS 68, 139 – Beschluss vom 15.11.1984 – 1 Ob OWi 342/84).

  • Für Baumscheiben kann nichts anderes gelten, zumal es leicht wäre, das Problem durch ein Haltverbot mit Zusatz “außer im Parkhafen” aus der Welt zu schaffen.
  • Selbstverständlich muss die Baumscheibe lang genug für das parkende Fahrzeug sein; Es dürfen keine Teile des Fahrzeugs in die Parkfächenbegrenzungen hineinragen.

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